Lieder voller Melancholie

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Laut Ankündigung ist ein Konzert des Leonard-Cohen-Projects „bestes Entertainment und von Hand gemacht.
Laut Ankündigung ist ein Konzert des Leonard-Cohen-Projects „bestes Entertainment und von Hand gemacht. (Foto: Veranstalter)
Schwäbische Zeitung

Karten gibt es im Vorverkauf zum Preis von 16 Euro im Schnick-Schnack, Telefon 07561/914017, in der Stadtbuchhandlung, Telefon 07561/906034, und in der Touristinfo Leutkirch, Telefon 07561/87154 oder E-Mail an touristinfo@leutkirch.de. An der Abendkasse kosten Tickets 18 Euro. Larifari-Mitglieder zahlen zehn Euro, und Inhaber der SZ-Abokarte sowie Cineclub-Mitglieder erhalten einen Euro Nachlass auf den regulären Eintrittspreis.

Larifari präsentiert das Leonard-Cohen-Project mit ihrem Live-Programm „Songs of Love and Hate“ , Freitag, 18. Mai, im Leutkircher Bocksaal. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr.

„Songs of Love and Hate“ (dt. Lieder von Liebe und Hass) ist ein Studio-Album des kanadischen Musikers und Schriftstellers Leonard Cohen aus dem Jahr 1971. Da sich dieses Thema aber wie ein roter Faden durch beinahe alle seine Werke zieht, wurde es zum Titel der ersten gemeinsamen Produktion des Leonard-Cohen-Projects. Wie der Larifari-Verein in seiner Ankündigung schreibt, spielen die Musiker Manuel Dempfle (Gitarre, Gesang), Jürgen Gutmann (Gitarre, Gesang) und Thomas Schmolz (Leadgitarre) vor allem die frühen Cohen-Lieder, die noch ohne große orchestrale Begleitung maßgeblich von der markanten Stimme und der Gitarrenbegleitung Cohens geprägt sind.

Ein Konzert des Leonard-Cohen-Projects sei bestes Entertainment und „von Hand gemacht“. Denn die drei Gitarristen spielen ohne technische Manipulationen, so die Veranstalter. Dennoch – oder gerade deshalb – klingen die Lieder wie „Suzanne“, „Famous Blue Raincoat“, „Bird on the Wire“, „So long, Marianne“ und viele andere „absolut glaubwürdig und überzeugend – echt und doch ganz anders“. Laut Pressemitteilung sind es oft Lieder voller Melancholie. Kritiker hätten damals geschrieben, „mit dem Album sollten auch gleich Rasierklingen verkauft werden“. Das Leonard-Cohen-Project spiele die besten Cohen-Songs der frühen Jahre.

Durchs Programm führt Jürgen Gutmann. Er erläutert Wissenswertes aus dem Leben des Liedermachers und zeigt Hintergründe der Songs auf. Wie kam Cohen zum Singen? Angeblich habe Cohen einmal gesagt, „wenn die Menschen meine Gedichte nicht hören wollen, dann singe ich sie ihnen halt vor“.

Das Konzert startet mit dem Song „Suzanne“, weil, so Gutmann, dies das erste Lied auf Cohens erster Platte (1967) sowie auf Cohens erster „Best of“-CD war und auch das erste Lied auf der CD des Leonard-Cohen-Projects mit den Coversongs ist. Zu hören sind zudem „Lady Midnight“ mit seinem „rabenschwarzen Text“, „The Partisan“, in dem Cohen die deutschen Kriegsverbrecher zur Zeit der Résistance anprangert, oder „Last Year‘s Man“.

Immer wieder habe der Jude Cohen Elemente aus seiner Religion, dem Christentum (später auch aus dem Zen-Buddhismus) in seinen Liedtexten verwendet. So sei „Who by Fire“ angelegt an ein altes jüdisches Gebet. Cohen erzählt auch Frauengeschichten. In „Chelsea Hotel #2“ besang er etwa seine Beziehung zu Janis Joplin, und Joni Mitchell dürfte laut Ankündigung die besungene „Winter Lady“ sein.

Und da Cohen als buddhistischer Mönch den Namen „der Stille“ bekommen hatte, spielt das Leonard-Cohen-Project von Simon und Garfunkel den „Sound of Silence“. Das Konzert endet mit dem einzigen Top-Ten-Hit des Künstlers in Deutschland, „Lover Lover Lover“.

Karten gibt es im Vorverkauf zum Preis von 16 Euro im Schnick-Schnack, Telefon 07561/914017, in der Stadtbuchhandlung, Telefon 07561/906034, und in der Touristinfo Leutkirch, Telefon 07561/87154 oder E-Mail an touristinfo@leutkirch.de. An der Abendkasse kosten Tickets 18 Euro. Larifari-Mitglieder zahlen zehn Euro, und Inhaber der SZ-Abokarte sowie Cineclub-Mitglieder erhalten einen Euro Nachlass auf den regulären Eintrittspreis.

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