Leutkircher Westen mistet aus

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Beim privat organisierten Floh- und Trödelmarkt im Leutkircher Westen heißt es am Samstag, kruschteln, stöbern und auf Schnäppc
Beim privat organisierten Floh- und Trödelmarkt im Leutkircher Westen heißt es am Samstag, kruschteln, stöbern und auf Schnäppchenjagd gehen. (Foto: Gisela Sgier)
Redaktionssekretariat

Als riesiger Spaziergang hat sich am Samstag für zahlreiche Besucher und Kauflustige ein privat organisierter Floh- und Trödelmarkt im Leutkircher Westen entpuppt. Auf gut 2,5 Kilometern konnten Schnäppchenjäger stöbern, kruschteln und handeln.

Warum Dinge wegwerfen, wenn es Flohmärkte gibt? So dachten wohl rund 65 Anwohner, die ihre Haushalte ausmisteteten und Höfe oder Garagen zwischen der Wangener- und Herlazhofer Straße, dem Ringweg und der Maucherstraße in ein „Einkaufsparadies“ verwandelten, in dem es einiges zu ergattern gab.

Zum Verkauf kamen Gebrauchsgegenstände wie jede Menge Kleidung, Bücher und Spiele, aber auch Kruscht, Kitsch und Kurioses – Schnäppchenjäger, Sammler und Secondhand-Liebhaber wurden fündig.

Gleichzeitig bot der Flohmarkt Gelegenheit, Bekannte und Freunde zu treffen, vielerorts wurde nicht nur gebummelt und geschlendert, sondern auch ordentlich geratscht. Junge Flohmarktbesucher konnten sich im Kindergarten St. Elisabeth schminken lassen. Kaffee und Kuchen gab es in der Cafeteria des Seniorenzentrums am Ringweg. Das abends geplante Straßenfest in der Furtenbachstraße musste witterungsbedingt abgesagt werden.

„Wir sind mit der Veranstaltung genauso wie die Standbetreiber sehr zufrieden und konnten uns gegenüber dem vergangenen Jahr mit Sicherheit um 100 Prozent steigern, die Besucher kamen von überall her“, erklärte Marcus John, der mit Achim Hubrich das Spektakel organisiert hatte. Beide sind sicher, dass der Flohmarkt 2019 wieder stattfindet.

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