Leutkirch startet digitale Bauplatzvermarktung

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Über baupilot.com bekommen Interessenten alle Informationen zu einem Baugebiet und dessen Grundstücken. Bewerbung, Reservierung,
Über baupilot.com bekommen Interessenten alle Informationen zu einem Baugebiet und dessen Grundstücken. Bewerbung, Reservierung, Vergabe und Abwicklung laufen über das Portal. (Foto: Screenshots: „baupilot.com / Stadt Leutkirch“)
Schwäbische Zeitung

Bauplatzvermarktung über das Internet, das geht jetzt auch in Leutkirch. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Möglich macht dies „baupilot.com“, ein Webportal, das sowohl die Suche von Interessenten nach einem geeigneten Grundstück einfacher macht als auch der Stadt die Bearbeitung der Vergabe erheblich erleichtert.

Künftig werde der gesamte Prozess der Bauplatzvermarktung über die vom Land Baden-Württemberg ausgezeichnete Plattform abgewickelt, so die Mitteilung weiter. Sie ist ein Angebot der Interkommunalen Informationsverarbeitung Reutlingen-Ulm GmbH (IIRU). Das kommunale Internetportal bietet Zugriff rund um die Uhr und bietet alle Informationen zu einem Baugebiet und dessen Grundstücken. Bewerbung, Reservierung und Vergabe sind systemgestützt möglich. Das erleichtert der Stadtverwaltung die Übersicht, Auswertung der Grundstücksinteressenten und die komplette weitere Bearbeitung. „Wir haben so die Gewähr, dass wir alle Interessenten im Überblick haben und auch sofort aktuell informieren können, wenn sich beim entsprechenden Baugebiet ,etwas tut‘, also beispielsweise die Vermarktung startet“, erläutert Marion Natterer, Leiterin des Fachbereichs Liegenschaften.

Interessenten können sich im Portal in einer Liste vormerken lassen. Das verpflichtet noch zu nichts. Wenn dann Größe, Preis und Lage endgültig festgelegt und das Vergabeverfahren gestartet wird, kann aus dem Interesse eine Absicht werden. Es muss dann ein Fragebogen ausgefüllt werden, in dem Vergabekriterien hinterlegt sind und die dann auch mit Personalien versehen sein müssen. Diese Vorgänge ersparen der Verwaltung etliche Telefonate, das Beantworten von E-Mails und Verschicken von viel Papier. Wenn es dann konkreter wird, reicht jeweils eine gemeinsame E-Mail an alle Interessenten aus, um einen neuen Sachstand zu dokumentieren.

Die Entwicklung geht aber noch weiter. Mit „Baupilot“ sollen künftig auch Gewerbeflächen, innerörtliche Brachflächen und Leerstände vermarket werden.

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