Kirchenchor Hofs und der Flötenspielkreis stimmen in in die Adventszeit ein

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 Der Kirchenchor Hofs sang einen bunten Reigen an Adventsliedern in der St.-Gallus- und Magnuskirche.
Der Kirchenchor Hofs sang einen bunten Reigen an Adventsliedern in der St.-Gallus- und Magnuskirche. (Foto: Otto Schöllhorn)
Otto Schöllhorn

Die Besucher der vollbesetzten St.-Gallus- und Magnuskirche in Hofs ist am ersten Adventssonntagnachmittag mit einem rhythmischen „Vater unser“ und einem feierlich getragenen „Panis angelicus“ vom Kirchenchor Hofs unter Leitung von Rita Kämmerle in das Konzert eingestimmt worden.

Die Sänger, dunkel gekleidet mit magentafarbenen Schals, spannten mit harmonisch ausgewogenem Stimmenklang den Bogen von bekannten Adventliedern, volkstümlichen Weisen über Gospels und Spirituals hin zu rhythmischen Songs aus Südafrika.

Wolfgang Einsiedler, Vorsitzender des Kirchenchores, begrüßte die Zuhörer und verwies darauf, dass sich der Chor mit diesem Konzert bei den Unterstützern der Crowdfunding-Aktion bedanken möchte, die es dem Chor ermöglicht habe, ein neues E-Piano anzuschaffen. Pfarrer Marc Grießer stellte in einer einleitenden Besinnung „die Freude“ in den Mittelpunkt, die für alle die frohe Botschaft von der Menschwerdung Gottes bereithalte mit dem tieferen Sinn: „Gott hat Freude an Dir“.

Nach weiteren Liedern des Chores, begleitet von Christiane Pfänder am neuen E-Piano und von Claudia Gerster an Gitarre und Djembe, war der bezaubernde Klang verschiedener Weisen des Flötenspielkreises mit Sopran-, Alt-, Tenor- und Bassflöten unter der Leitung von Berthold Reutlinger zu hören. Das Programm war abwechslungsreich gestaltet. Zwischen die Liedvorträge folgten besinnliche Gedanken, vorgetragen von Mitgliedern des Chores. Der Vergleich mit einer Kerze, die Wärme spendet, wenn sie sich verzehrt, führte zur Vorstellung, für andere zu brennen, etwas von sich herzugeben, Wärme und Liebe zu schenken. Oder die Erzählung von der alten Frau, die meint, Gott käme zu ihr zu Besuch, aber Bettler und Arme von der Haustüre weist. Im Traum wird ihr offenbart, wer die Bittsteller waren.

Nach einem beeindruckendem E-Piano-Solo mit einer anmutigen Melodie, gespielt von Christiane Pfänder, standen rhythmische Songs wie „Siyahamba“ oder „Masithi, he’s born“ aus Südafrika“ auf dem Programm, begleitet von dem rhythmischen Schlagen der Trommel. Da entfaltete sich die Dynamik des Chores, die Sänger fanden zu einer lockeren Singweise, und eine Begeisterung war zu spüren, die sich auch auf die Zuhörer übertrug, die bei der Zugabe den Song „Heaven is a Wonderful Place“ mit Fingerschnalzen und Klatschen begleiteten.

Im Anschluss an das Konzert wurden noch Spenden für den Mukoviszidose-Verein entgegengenommen. Bei geselligem Verweilen mit Glühwein auf dem Kirchplatz klang der Nachmittag aus.

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