Kinder und Jugendliche machen sich für die Umwelt stark

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 Zahlreiche Kinder machen sich auf dem Schulgelände des Hans-Multscher-Gymnasiums für einen Tag startklar, bei dem sich alles um
Zahlreiche Kinder machen sich auf dem Schulgelände des Hans-Multscher-Gymnasiums für einen Tag startklar, bei dem sich alles um das Klima dreht. (Foto: Gisela Sgier)
Redaktionssekretariat

Über 50 Schüler, verschiedener Schulen, haben sich am Samstag im Rahmen der Akademie „Plant-for-the-Planet“ für ihre Zukunft sowie gegen die Klimakrise stark gemacht und sich nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch für die Umwelt eingesetzt.

Volles Programm hatten am Samstag die vielen Schüler, die sich unter dem Motto „Stop talking, Start planting – Jetzt retten wir Kinder die Welt“ im Rahmen der Akademie „Plant-for-the-Planet“ zu Klimabotschaftern ausbilden ließen. Begonnen hat der Tag für die eifrigen Umweltschützer unter anderem mit einem Aufwärmtraining auf dem Schulhof des Hans-Multscher-Gymnasiums, bevor ein sehr arbeitsintensives Programm, ganz im Sinne des Klimaschutzes, angesagt war. Geleitete wurde dieses von Stefan Peer von der Akademie „Plant-for-the-Planet“, der von mehreren Schülern, die als Moderatoren unterstützt wurde. Behandelt wurden in Vorträgen und Projektarbeiten Themen wie Treibhauseffekt, CO²-Austoß, Schmelzen der Gletscher oder Folgen des ansteigenden Meeresspiegels.

Im Anschluss an das Vormittagsprogramm, ging es raus in die Natur, um im Stadtwald zahlreiche kleine Bäume zu pflanzen, um ein Zeichen gegen den Klimawandel- sowie für die Klimagerechtigkeit zu setzen. Gegen Ende der Veranstaltung präsentierten die jungen Aktivisten ihre neuen Kenntnisse, Erfahrungen sowie künftige Pläne, den anwesenden Erwachsenen. „Ich bin heute einerseits aus Überzeugung hier und anderseits, um der Umwelt etwas aus der Krise zu helfen“, sagte Luis Kistler, Schüler der Otl-Aicher-Realschule. Ähnlich sieht das auch Schulkollegin Julia Dorsch, die bereits im vergangenen Jahr bei der Aktion dabei gewesen ist: „Es geht um unsere Zukunft. Wenn wir nichts gegen den Klimawandel machen, dann ist das einfach nicht gut“.

„Saturday for Future“

Sichtlich zufrieden vom großen Engagement der Kinder für die Umwelt, zeigte sich Peter Aulmann, Vorsitzender der Elobau-Stiftung: „Im Gegensatz zur Aktion Friday for Future heißt es bei uns heute Saturday for Future. Viele gehen wegen der Klimakrise auf die Straßen. Wir dagegen gehen in den Wald und pflanzen Bäume“. Auch aus dem benachbarten Bayern waren Besucher da. Etwa Inka Kuchler aus Wiggensbach: „Wir haben diese Aktion im Elternbeirat der Montessori-Bildungseinrichtung in Kempten thematisiert und fänden es toll, wenn wir diese Veranstaltung nach Kempten holen könnten“.

Für ihr großes Engagement erhielten die frisch gebackenen Klimabotschafter nicht nur eine Urkunde, sondern auch noch eine Tasche mit Büchern und eine Fairtrade-Schokolade. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Elobau-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Stadt Leutkirch.

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