Kinder lernen Honigmachen

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Schwäbische Zeitung

Beim Ausflug zu Imker Stefan Laur im Rahmen des Ferienprogramms haben zehn junge Teilnehmer viel über Bienen erfahren. Wie aus der Pressemitteilung des Jugendhauses Leutkirch hervorgeht, packten die Kinder selbst mit an und halfen unter anderem beim Honigmachen.

Zunächst zeigte Stefan Laur den Kindern aber die Bienenstöcke. Dabei konnte sogar die Bienenkönigin genauer begutachtet werden. Die Kinder lernten, dass diese spezielle Biene, größer als die Arbeiterbienen, im Bienenstock lebt und dort pro Tag um die 2000 Eier legt. Beim Blick in den Stock sahen die Kinder die fleißigen Bienen bei der Arbeit. Sie füttern dort die Larven und produzieren Honig, indem sie den gesammelten Nektar aus ihren Honigmägen in die Waben füllen und anschließend – sobald die Waben voll sind – verschließen. Außerdem lernten die Kinder, wie Bienen miteinander kommunizieren.

Nach so vielen spannenden Informationen und einem kleinen Zwischenfall mit einem Bienenstich am Finger, ging es für die Kinder an die praktische Arbeit. Zunächst gestalteten sie bunte Etiketten für die eigenen Honiggläser. Im Anschluss ging es ans Honigmachen. Die Waben wurden „entdeckelt“, das heißt, der Verschluss der Waben abgenommen, sodass der Honig freilag. Alle Kinder durften dabei mit anpacken. Nach dieser klebrigen Arbeit wurden die Waben in der Honigschleuder geschleudert. Der frische Honig wurde dann in einem Eimer gesammelt. Da dieser aber nach dem Absieben noch eine Woche lagern muss, bevor er verwendet werden kann, durfte jedes Kind aus einem anderen, bereits vorbereiteten Eimer Honig in ein Glas abfüllen. Danach klebten die Kinder ihre eigenen Etiketten aufs Glas und durften ihren Honig mit nach Hause nehmen.

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