Johanniter verpacken viele Weihnachtsgeschenke

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Der Transport kann starten. Die Sanitäter präsentieren stolz ihre fertigen Weihnachtspäckchen.
Der Transport kann starten. Die Sanitäter präsentieren stolz ihre fertigen Weihnachtspäckchen. (Foto: joha)
Schwäbische Zeitung

Mehrere Tage lang haben die Johanniter ihren Schulungsraum in der Kißlegger Rettungswache in eine Weihnachtsstube verwandelt. Dort, wo es üblicherweise um eine ständige Fortbildung in Erste-Hilfe-Maßnahmen und das Retten von Verunglückten und Menschen in extremen Notsituationen geht, haben laut Mitteilung die Sanitäter aus Leutkirch und Kißlegg Spenden für Hilfsbedürftige in Osteuropa zusammengetragen.

Bereits zum zweiten Mal unterstützen die Bereitschaften aus dem Allgäu gemeinsam mit vielen Kolleginnen und Kollegen aus ganz Baden-Württemberg die Aktion „Weihnachtstrucker“ der bayerischen Johanniter. „Wir wollen für die bedürftigen Familien in Albanien, Bosnien-Herzegowina und Rumänien ein Signal der Nächstenliebe setzen“, so begründen die Johanniter ihr ehrenamtliches Engagement für diese Spendenaktion.

So war dann auch der letzte Bereitschaftsabend ein „Packtag“ der besonderen Art. Weihnachtsstimmung pur. Überall standen Kartons und Kisten mit von der Bevölkerung gespendeten Hygiene- und Grundnahrungsmitteln, die von den ehrenamtlichen Helfern nach einer Liste neu zusammengestellt und dann gemeinschaftlich mit Geschenkpapier in Weihnachtspakete verwandelt wurden.

Beim anschließenden Gruppenfoto wird der Stolz über die gelungene Pack-Aktion deutlich, so wissen die Ehrenamtlichen doch: Wenn am 23. Dezember ihre Päckchen auf den Lkw verladen sind, dann geht auch die Spende aus dem Allgäu mit auf die lange Reise der „Johanniter-Weihnachtstrucker“. Jedes Päckchen ein Lächeln!

Für das nächste Jahr erhoffen sich die Bereitschaften aus Leutkirch und Kißlegg noch mehr Kooperationen mit verschiedenen Firmen und Vereinen in der Region, so der ehrenamtliche Ortsbeauftragte Robert Lohr aus Leutkirch, und er ist sich sicher, dass dies gelingen kann. „Schon jetzt gebührt allen Helfern, Spendern und Unterstützern der Aktion unser ganz besondere Dank“, fügte Lohr nach Abschluss der Aktion hinzu.

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