Jan Fauser bezwingt das Wurzelmonster

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Jan Fauser auf dem Podest (links)
Jan Fauser auf dem Podest (links) (Foto: M. Fimpel)
Schwäbische Zeitung

Leutkirch (sz) - Jan Fauser von der TSG Leutkirch ist in Innsbruck bei der Österreichischen Staatsmeisterschaft im Downhill angetreten. Der Rennfahrer des Veloce-Radteams beendete das Rennen auf Platz zwei.

Insgesamt waren 120 Teilnehmer am Start. Beim Qualifikationsrennen am Samstag erreichte Fauser den ersten Platz. Beim Rennen wurde in umgekehrter Reihenfolge gestartet, der Leutkircher ging als letzter Starter an den Start. Der Kurs in Götzens (oberhalb Innsbruck) hat eine Länge von vier Kilometern mit 450 Höhenmetern. Die Strecke „The Rough One“ verwandelte sich während der zwei Renntagen von einer lieblichen Waldbodenstrecke zu einem Wurzelmonster. Genau nach dem Geschmack der Fahrer. Garniert wurde die Strecke mit eingebauten Sprüngen und Steinfeldern. Fauser verpasste um eine Zehntel den ersten Platz und wurde in seiner Klasse U19 Zweiter. Davor zeigte er in Saalbach-Hinterglemm beim IXS Glemmride Downhill bereits seine Klasse. Er erreichte am Renntag den vierten Gesamtplatz in der U19.

Valentin Kegreiß auf Platz zehn

An der zehnten Austragung des Montafon Mountainbike Marathons nahmen vom Leutkircher Mountainbike Team Veloce Speed Club drei Sportler teil. Auf der Mitteldistanz mit 65 Kilometern und 2400 Höhenmetern startete Valentin Kegreiß. Die Strecke führt von Schruns aus zunächst etwa 15 Kilometer ausschließlich bergauf in Richtung Silbertal. Hier konnte Kegreiß mithalten, er passierte den Gipfel des ersten Anstieges in der Verfolgergruppe zweier Spitzenleute. Er konnte diese Position in der technisch anspruchsvollen Abfahrt nicht ganz verteidigen. Im letzten Anstieg mobilisierte der Leutkircher seine letzten Reserven und schlug von Beginn an ein hohes Tempo an. Bis zum Gipfel gelang es ihm dadurch, sich wieder bis auf Rang sieben vorzuarbeiten. Da auf der Abfahrt zum Ziel Regen einsetzte, ging Kegreiß kein Risiko mehr ein und er musste wieder zwei erfahrenere Mountainbiker ziehen lassen. Mit Rang zehn der Gesamtwertung zeigte er sich jedoch zufrieden. In der Wertung der Lizenzfahrer stand sogar ein siebter Platz zu Buche.

Im Rennen über 43 Kilometer und 1300 Höhenmeter gingen Tobias Malang und Max Krohmer an den Start. Vom Start weg wurde ein extremes Tempo angeschlagen, so dass Krohmer und Malang der Spitze nicht ganz folgen konnten. Am Ende des langen Anstiegs Richtung Silbertal lag Krohmer knapp vor seinem Teamkollegen, so dass sich beide in der Abfahrt zusammenschlossen und von Teamarbeit profitieren konnten. In einer technisch schwierigen Stelle wurden sie durch andere Fahrer aufgehalten, die absteigen mussten. Trotzdem konnten sie sich in Richtung Ziel weiter nach vorne arbeiten. Am Ende kamen sie auf Platz sechs (Krohmer) und sieben (Malang) ins Ziel.

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