Hochwasser? Pegel der Eschach „noch nicht dramatisch“

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Die Eschach in Leutkirch am Montagmittag.
Die Eschach in Leutkirch am Montagmittag. (Foto: Tobias Schumacher)
pam

Gegen 10 Uhr ist am Montagvormittag der Pegel der Eschach an der Messstelle in Friesenhofen über den ersten Hochwassergrenzwert gestiegen. Leutkirchs Feuerwehrkommandant Michael Klotz schätzte die Lage aber als „noch nicht dramatisch“ ein.

Der erste Grenzwert, der quasi eine Art Vorwarnung ist, sei mit 120 Zentimetern relativ niedrig angesetzt, erklärt Klotz. Deswegen sei die Feuerwehr im Moment noch entspannt. „Aber wir haben es natürlich auf dem Schirm“, betont Klotz. Vor allem die Zuflüsse würde man dafür im Auge behalten. Der direkte Einzugsbereich der Eschach selbst mache ihm wegen den geringen Schneemassen dort relativ wenig Sorgen.

Gegen 13.30 Uhr stieg der Pegel bei Friesenhofen diesen Montag bis auf 150 Zentimeter an. Zum Vergleich: Am Sonntag verzeichnete die Messstelle um diese Zeit noch einen Pegelstand von 56 Zentimetern. Wie das Regierungspräsidium auf SZ-Anfrage mitteilte, wird das Wasser der Eschach am Montag seit 11.30 Uhr teilweise in das Rückhaltebecken bei Urlau geleitet.

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