Gläubige empfangen den Blasius-Segen

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Pfarrer Karl Erzberger (vorne links) und Diakon Rainer Wagner spenden in der Martinskirche den Blasius-Segen.
Pfarrer Karl Erzberger (vorne links) und Diakon Rainer Wagner spenden in der Martinskirche den Blasius-Segen. (Foto: Karl-Heinz Schweigert)

„Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen. Es segne dich Gott, der Vater und der Sohn und der heilige Geist“: Mit diesem Segensspruch haben zahlreiche Gläubige in den katholischen Gottesdiensten vom 3. bis 5. Februar den Blasius-Segen erhalten.

Dieser soll im Licht der gekreuzten Kerzen , mit dem Kreuzeszeichen und der liebenden Zuwendung Gottes von jedem Einzelnen, der sich in diesen Tagen gläubig aufmacht, alles Böse und Schädliche fernhalten.

Als Fürsprecher wird hierbei der Bischof und Märtyrer Blasius (um 316 enthauptet) aus dem armenischen Sebaste angerufen, der der Überlieferung nach Menschen und Tiere von Krankheiten geheilt hat. Eine bekannte Legende erzählt, dass der eingekerkerte Bischof Blasius mit innigem Gebet einen Knaben davor bewahrt habe, an einer Fischgräte zu ersticken.

Seit dem späten Mittelalter zählt Blasius, dessen Fest am 3. Februar gefeiert wird, zu den 14 Nothelfern. Das Spenden des Segens ist seit dem 16. Jahrhundert nachgewiesen.

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