Giftigem Jakobskreuzkraut geht’s an den Kragen

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 Die Ausbreitung des giftigen Kreuzkrautes soll verhindert werden.
Die Ausbreitung des giftigen Kreuzkrautes soll verhindert werden. (Foto: Marzell Bauhofer)
Schwäbische Zeitung

Eine große Menge giftiger Jakobskreuzkraut-Pflanzen ist bei einer spontanen, einstündigen Sammelaktion des Kultur- und Gemeindetreffs am Dienstagabend im Bereich Tautenhofen zusammengetragen und zur Entsorgung vorbereitet worden, geht aus einer Pressemitteilung hervor.

So könnte eine weitere Ausbreitung dieser giftigen Pflanzenfamilie in die Nutzflächen der Viehhalter wirkungsvoll eingedämmt werden. Alle grasfressenden Nutz- oder Wildtiere seien durch die Aufnahme giftiger Kreuzkräuter gefährdet, selbst Vögel durch den Verzehr der auf diesen Giftpflanzen ansitzenden Insekten und Kleinlebewesen. Während die Teilnehmer entlang der Weg- und Straßenböschungen nur wenige, relative kleine Exemplare antrafen, habe es am Rande von spärlich bewachsenen, kiesigen Betriebshöfen und Lagerplätzen viele „Monsterpflanzen“ gegeben, die aber gut mit handschuhgeschützten Händen mit Wurzel herausgezogen werden konnten.

Die Anregung zu dieser Umweltaktion sei von den Tautenhofer Ortschaftsräten Ulrike Schönenberger, Monika Heinz und Ralph König ausgegangen, das Sammelergebnis ein eindringlicher Beweis für die Dringlichkeit solcher Maßnahmen zum Erhalt einer für alle gesunden Natur gewesen.

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