Güterzugwaggon bei Leutkirch entgleist
Leutkirch – Zu einem Bahnunfall kam es am Montagmorgen, 7. Januar, zwischen Leutkirch und Aichstetten.
Schwäbische Zeitung
Stellv. Redaktionsleiter/Redakteur Bad Wurzach

Auf einem Nebengleis der Bahnstrecke bei Aichstetten ist am Montagmorgen ein mit Heizöl beladener Güterzugwaggon aus dem Gleis gesprungen. Personen kamen nicht zu Schaden.

Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Bundespolizei Konstanz gegen 7.30 Uhr. Wie erste Ermittlungen der Bundespolizei vor Ort ergeben haben, fuhr der Güterzug von einem Abstellgleis in Richtung des Hauptgleises, als plötzlich der Kesselwagen als letzter Waggon des Zuges noch auf dem Abstellgleis aus dem Gleis sprang. Umgefallen sei er nicht, betonte der Sprecher der Bundespolizei.

Die Ursache für den Unfall ist noch unbekannt.

Weil der Güterzug bereits größtenteils in die Hauptstrecke eingefahren war, musste der Bahnabschnitt Leutkirch-Memmingen, Teil der Strecke Lindau-München, sofort komplett gesperrt werden. Die Sperrung dauerte bis gegen 10.50 Uhr. Die Deutsche Bahn richtete einen Schienenersatzverkehr ein.

Der Kesselwagen blieb unbeschädigt. Er konnte vom Güterzug abgekoppelt und mithilfe eines Krans wieder eingegleist werden. Der Güterzug konnte anschließend seine Fahrt fortsetzen.

Das Abstellgleis gehört nach Angaben der Deutschen Bahn nicht mehr zu ihrem Streckennetz. Eigentümer ist das Unternehmen Shell Deutschland, das bei Altmannshofen ein Tanklager unterhält. Dort zweigt ein Gleis von der Hauptstrecke in Richtung des Firmengeländes ab.

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