Finanzämter erinnern an die Steuererklärung 2018

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Schwäbische Zeitung

In Kürze verschicken die baden-württembergischen Finanzämter Erinnerungen an die Abgabe der Steuererklärungen für das Kalenderjahr 2018 an die steuerlich beratenen Bürger. Die Steuerverwaltung bittet die Steuerbürger ihren Steuerberatern die notwendigen Unterlagen frühzeitig zur Verfügung zu stellen, damit diese die Erklärungen kontinuierlich und gleichmäßig dem jeweiligen Finanzamt übermitteln können, heißt es in der Pressemitteilung.

„Damit wollen wir einem verstärkten Erklärungseingang gegen Fristende vorbeugen, da er zu längeren Bearbeitungszeiten in den Finanzämtern führt“, erklärt Andrea Heck, Präsidentin der Oberfinanzdirektion Karlsruhe. Für beratene Steuerbürger gelten ab dem Veranlagungszeitraum 2018 verlängerte Abgabefristen. Hintergrund ist das Steuermodernisierungsgesetz vom 18. Juli 2016. Die Steuererklärung 2018 kann bis Ende Februar 2020 abgegeben werden. Da der 29. Februar 2020 auf einen Samstag fällt, verlängert sich die Frist ausnahmsweise bis zum 2. März.

Im Gegenzug zur Fristverlängerung sieht das Steuermodernisierungsgesetz bei Fristüberschreitung die automatische Festsetzung eines Verspätungszuschlags vor, wenn es zu einer Steuernachzahlung kommt. Dies gilt nicht, wenn die Steuer auf 0 Euro oder ein negativer Betrag festgesetzt wird. Es bleibt dann die Möglichkeit, nach Ermessensausübung einen Verspätungszuschlag festzusetzen. Er beträgt 0,25 Prozent des Nachzahlungsbetrags, mindestens aber 25 Euro für jeden angefangenen Verspätungsmonat. Der Verspätungszuschlag berechnet sich für Steuererklärungen, die sich auf ein Kalenderjahr beziehen (zum Beispiel die Einkommensteuererklärung), nach der Differenz der festgesetzten Steuer zu den Vorauszahlungen und den anzurechnenden Steuerabzugsbeträgen.

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