Erich Mayer feiert in Reichenhofen den 90. Geburtstag

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Die Glückwünsche des Ministerpräsidenten, der Stadt und Gemeinde überbrachte Ortsvorsteherin Renate Falter
Die Glückwünsche des Ministerpräsidenten, der Stadt und Gemeinde überbrachte Ortsvorsteherin Renate Falter (Foto: Karl-Heinz Schweigert)
Karl-Heinz Schweigert

„Jeder soll eine Schachtel Gesundheit mitbringen“: So die gleichermaßen bescheidene wie originelle Bitte von Erich Mayer an seine Besucher, die ihm dieser Tage zum 90. Geburtstag gratulierten. Dieses „Mitbringsel“ kann man nun auch als Investition für die nächsten Jahre verstehen, erfreut sich doch der Jubilar einer guten geistigen wie körperlichen Frische.

„Immer aktiv bleiben“

Sein „Rezept“ hierfür heißt: „An der Arbeit eine Freude haben, immer aktiv und beweglich bleiben sowie einen festen Tagesablauf einhalten“. So studiert er jeden Morgen zum Frühstück die Tageszeitung, geht bei ordentlicher Witterung zum Büro der Baufirma und kehrt von dort zurück zum Mittagessen bei der Tochter. Regelmäßig greift er in die Tasten der Steirischen und widmet sich dem Kartenspiel. Abends sind in der Regel die Nachrichten im Fernsehen und das zeitige zu Bett gehen angesagt.

Vier Kinder, sieben Enkel

Geboren wurde Erich Mayer in Herlazhofen, kurze Zeit später zog die Familie zum elterlichen Baugeschäft nach Reichenhofen. Nach der Volksschule absolvierte er die Maurerlehre bei der Firma Heim in Aichstetten, war Maurergeselle in Riedlingen und schloss 1954 mit der Meisterprüfung in Biberach ab. Ein Jahr später heiratete Erich seine Lina und aus der Ehe erwuchsen drei Söhne und eine Tochter, zu denen sich heute sieben Enkel zählen.

30 Jahre Ehrenamt

1960 erfolgte die Leitung des mittelständischen Baugeschäftes mit bis zu 15 Mitarbeitern, das dann 1995 an die Söhne Erich und Hubert übergeben wurde. Seit 1980 bewohnt die Familie das selbst erbaute Haus auf der Reichenhofer Halde. Auch im Ehrenamt war Erich Mayer im besonderen Maß aktiv: 30 Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr und insgesamt 29 Jahre als Gemeinde- und Ortschaftsrat. Für die Zukunft wünscht der seit zwölf Jahren Verwitwete, „dass wir, die Familie, gesund bleiben und lange leben“.

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