Drei Punkte sollen es sein

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Der Ball, mein Freund: Stefan Zollikofer und der FC Leutkirch wollen die ersten Punkte holen.
Der Ball, mein Freund: Stefan Zollikofer und der FC Leutkirch wollen die ersten Punkte holen. (Foto: Christian Metz)

Die TSG Balingen II hat in der Fußball-Landesliga noch kein Tor geschossen, aber immerhin einen Zähler geholt. Der FC Leutkirch schoss dagegen zwei Tore, ist aber noch ohne Punkt. Am Samstag um 17 Uhr erwartet der FC Leutkirch nun die TSG Balingen II.

Während sich die erste Mannschaft der TSG Balingen als Aufsteiger in die Regionalliga nach elf Spielen auf Rang sieben behauptet, kommt die zweite noch nicht richtig in Tritt. Die TSG II ist die einzige Mannschaft in der Landesliga, die noch kein Tor erzielt hat. Ihren bisher einzigen Punkt haben die Balinger im ersten Spiel gegen Aufsteiger Dotternhausen geholt. Dafür trumpft die Mannschaft unter dem neuen Trainer Joachim Koch im WFV-Pokal auf: Am Mittwoch zog das Team mit einem 4:2-Sieg gegen die Sportfreunde Grechingen aus der Landesliga III ins Achtelfinale ein – davor gab es unter anderem einen Sieg gegen Verbandsligaaufsteiger VfL Nagold.

Der Pokalsieg gegen den FV Ravensburg II ist auch immer noch das einzige Erfolgserlebnis des FC Leutkirch in dieser Saison. In der Liga setzte es drei Niederlagen gegen den TSV Strassberg, den SV Kehlen und den SV Dotternhausen – besonders das 1:2 beim Mitaufsteiger Dotternhausen schmerzt. Dass es bisher noch nicht zu Punkten gereicht hat, führt der Coach zum einen auf die Personalsituation zurück: „Mehrere Spieler kommen erst jetzt wieder zurück und sind nach zwei bis zweieinhalb Wochen natürlich noch nicht in einem optimalen Fitnesszustand“, meint Müller. „Es wird noch Zeit brauchen, bis die Jungs fit sind“ Das zweite Handicap: „In der Landesliga werden Fehler schneller bestraft, als das in der Bezirksliga der Fall war – auf das höhere Tempo müssen wir uns besser einstellen und eigene Fehler vermeiden.“

Das Ziel gegen die TSG Balingen II: „Wir haben ein Heimspiel gegen einen Tabellennachbarn – da wollen wir unbedingt einen Sieg holen.“ Die Warnung folgt auf dem Fuß: „Die Balinger haben junge Spieler mit viel Talent – wenn der Gegner spielerisch stärker ist, gilt es für uns ganz besonders kämpferisch dagegenzuhalten.“

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