Die Kreisliga A III ist sehr ausgeglichen

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 Der SV Gebrazhofen spielt beim SV Eglofs.
Der SV Gebrazhofen spielt beim SV Eglofs. (Foto: ssuaphoto)
Patrick Berktold

Zuletzt gab es einen knappen Sieg für Florian Kirchmanns SV Eglofs gegen den FV Rot-Weiß Weiler II in der Fußball-Kreisliga A III. Mit einem 1:0-Auswärtssieg und drei Punkten im Gepäck traten die Eglofser ihre Heimreise an. Bereits am Sonntag um 14.30 Uhr hat der SVE mit dem SV Gebrazhofen auf heimischem Rasen eine wohl deutlich anspruchsvollere Aufgabe als im letzten Spiel.

Dabei sollten die Hausherren etwas effizienter als im letzten Spiel agieren, damit die Punkte in Eglofs bleiben. „Wir haben uns das Leben im letzten Spiel selber unnötig schwer gemacht. Es war unfassbar – vier Aluminiumtreffer, ein verschossener Elfmeter sowie mindestens ein Dutzend hochkarätige Torchancen. Wir müssen auf jeden Fall an der Chancenverwertung arbeiten“, meint SVE-Trainer Kirchmann. Doch auch Gebrazhofens Trainer Bernd Bräuchler ist nach der 1:3-Niederlage seiner Mannschaft gegen den TSV Röthenbach sichtlich unzufrieden: „Wir haben den Kampf nicht angenommen, der Gegner war an diesem Tag einfach besser.“ Der SVG befindet sich mit 19 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz, die Kontrahenten des Sportvereins Eglofs liegen auf dem dritten Tabellenplatz. Die beiden Teams trennt jedoch nur ein Punkt.

Beide Trainer erwarten angesichts der letzten Ergebnisse und der extrem ausgeglichenen Tabellensituation ein Spiel auf Augenhöhe. „Die Liga ist unglaublich ausgeglichen, unser Saisonziel ist der Nichtabstieg und den müssen wir weiterhin im Auge behalten. Man darf nicht immer nur auf die oberen Plätze schauen, stattdessen sollte man auch die Mannschaften auf den hinteren Tabellenplätzen immer im Blick behalten“, sagt SVG-Trainer Bräuchler zur Situation der Liga.

Kirchmann, Trainer der Eglofser, stimmt dem SVG-Coach voll und ganz zu. „Die Liga ist zu eng, um eine Platzierung als Saisonziel abzugeben. Wir sind mit der aktuellen Situation zufrieden, aus den letzten sieben Spielen gab es für uns fünf Siege, daher ist die Platzierung für mich erst einmal zweitrangig“, meint Kirchmann. „Die Gebrazhofer stehen genau dort, wo ich sie vor der Saison erwartet habe. Es ist unglaublich dieses Jahr. Der SVG gewinnt beispielsweise klar gegen den FC Isny, musste dann aber gegen den FV Weiler eine deutliche Niederlage einstecken. Jede Mannschaft kann jede andere schlagen, was die Liga natürlich attraktiv macht“, ergänzt der SVE-Trainer.

Nur der SV Deuchelried ist mit elf Punkten Vorsprung eine Klasse für sich. „Der SVD ist einfach gnadenlos. Nach der Niederlage gegen den FC Scheidegg hatte ich angesichts der anstehenden Spiele kurz die Hoffnung, dass der Einbruch kommt, aber dem war nicht so. Ich bin gespannt, ob sich ein Team auf dem zweiten Tabellenplatz hinter Deuchelried festsetzen kann“, meint Kirchmann.

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