Der Ferienpark Allgäu nimmt die nächste Hürde

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Ein weiterer großer Schritt in Richtung Ferienpark im Allgäu ist geschafft: Für einen gültigen Flächennutzungsplan fehlt nur noc
Ein weiterer großer Schritt in Richtung Ferienpark im Allgäu ist geschafft: Für einen gültigen Flächennutzungsplan fehlt nur noc (Foto: Archiv)
Thomas Ringhofer

Es ist fast eine Formalie gewesen, über die der Verwaltungsausschuss am Donnerstagvormittag in Leutkirch abgestimmt hat. Und doch ist es „eine wichtige Etappe bei der Realisierung des Ferienparks Allgäu“, wie Leutkirchs Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle sagte, nachdem eine kleine, aber notwendige Änderung des Flächennutzungsplans einstimmig abgesegnet worden war.

Die Beschlüsse könnten nun umgesetzt werden, „wir bieten keine offenen Flanken mehr. Im kommenden Monat wollen wir mit den Zeichnungen für den Bebauungsplan beginnen,“ so Henle. Jan Janssen, Entwicklungsdirektor von Center Parcs, dankte den Ausschussmitgliedern für deren Vertrauen. Er werde am Freitag dem Vorstand in Paris einen aktuellen Bericht abgeben, nachdem gestern auch in Altusried getagt worden sei. „Die Untersuchungen sind positiv abgeschlossen und wir sind zuversichtlich, dass die Finanzierung machbar ist.“ Wenn die Finanzierung des gut 280 Millionen teuren Projekts stehe, werde im Frühjahr damit begonnen, das Gelände zu entmilitarisieren, sprich die Kampfmittel werden beseitigt. Für Ende 2012 ist vorgesehen, die notwenigen Flächen zu roden, „im Frühjahr 2013 wollen wir mit den eigentlichen Bauarbeiten beginnen“, wiederholte Janssen die Planungen.

Konkret musste im Flächennutzungsplan im Teilbereich „Sondergebiet Ferienpark Allgäu/Leutkirch – Urlau“ der Zusatz „Zweckbestimmung Ferienpark“ aufgenommen werden. Außerdem wurden laut Stadtplaner Claudia Uptmoor „kleinere Dinge“ geregelt: „Wir stehen jetzt mit dem Flächennutzungsplan kurz vor dem Abschluss. Es fehlt noch die Genehmigung des Regierungspräsidiums Tübingen. Wir haben aber das Signal, dass wir sie bekommen“, so Uptmoor. Bei den „kleineren Dingen“ handle es sich unter anderem um forstrechtliche Angelegenheiten, um den Abstand des Walds zu Bebauung und um den Wildtierkorridor. Positiv sei, dass der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben und der Regionale Planungsverband Allgäu keine Einwände hätte, und dass laut Regierungspräsidium Tübingen im Bereich Naturschutz in der Planung keine Fehler erkennbar seien.

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