Demokratie-Performance auf dem Gänsbühl

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 Die Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Schule zeigen eine Spielszene zum Thema Demokratie auf dem Gänsbühl.
Die Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Schule zeigen eine Spielszene zum Thema Demokratie auf dem Gänsbühl. (Foto: BArbara Waldvogel)

Wie funktioniert Demokratie? Warum braucht sie Beteiligung? Was bewirkt Gemeinschaft? Wie steht es um die Gleichberechtigung? Mit diesen und weiteren gesellschaftspolitischen Fragen haben sich die Schülerinnen und Schüler der Abitursklasse 12 a des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums und des Berufseinsteigerjahrs der Geschwister-Scholl-Schule in Leutkirch befasst.

Zusammen mit Klassenlehrerin Karin Dobler (BEJ) und Theaterpädagogin Marilena Weichert vom Offenburger Theaterkollektiv „Mensch: Theater“ erarbeiteten sie in einem dreitägigen, von „Demokratie leben“ finanzierten Workshop mehrere Spielszenen zu diesen Themen. Eine Kostprobe davon lieferten sie am Mittwochnachmittag bei einer Performance am Gänsbühl ab: Dargestellt wurde zum Beispiel eine schweigende Masse, die leicht zu beherrschen und zu dominieren ist. Aber die Schüler zeigten auch: Gemeinsamkeit macht stark. Gemeinsam können Fesseln gesprengt werden. Ausführlicher hatten die beiden Klassen bereits am Vormittag in der Schule ihre Arbeiten vorgestellt. „Das war beeindruckend und bewegend“, meinte Schulleiter Heinz Brünz, der wie Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle und Vertreter der Leader-Aktionsgruppe unter den Zuschauern war.

Eigentlich hätten die Szenen bei der für Donnerstag geplanten Veranstaltung verschiedener kirchlicher und Leader-Gruppen unter dem Thema „Die Gesellschaft ist im Wandel. Die Beteiligungsformen auch!“ Impulse für mehrere Workshops liefern sollen. Nachdem aber zwei Referenten kurzfristig abgesagt hatten, wurde die Tagung auf 6. Februar 2019 verschoben. Dann will die Theatergruppe noch einmal die Bühne betreten. Der Auftakt dafür war auf jeden Fall vielversprechend. Theaterpädagogin Weichert: „Das sind tolle Jugendliche. Sie machen sich viele Gedanken über die Zukunft und das Zusammenleben der Generationen. Nach dieser Erfahrung kann ich optimistisch in die Zukunft schauen.“

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