Dem VdK geht die Arbeit nicht aus

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Sie stehen für Treue zum VdK-Ortsverband Leutkirch: Margarethe Flegler (von links), Bernadette Kiesel, Volker Schmidt, Ursula M
Sie stehen für Treue zum VdK-Ortsverband Leutkirch: Margarethe Flegler (von links), Bernadette Kiesel, Volker Schmidt, Ursula Moik, Gudrun Stöckle, Erika Thies, Hannelore Fuchs, Martin Scheerer, Josef Heinz, Horst Payer, Elsa Franzke und Georg Roggors. (Foto: Karl-Heinz Schweigert)
Karl-Heinz Schweigert

Von einem „reichlich gefüllten Kalender“ hat Volker Schmid, Vorsitzender des VdK-Ortsverbandes, bei der Jahreshauptversammlung am Freitagnachmittag im gut besetzten Post-Saal berichtet. Er lobte dabei die gute Zusammenarbeit im Vorstand, bei der Vorbereitung des Aktionstages und bei den Feiern. Zudem nannte er die Mitarbeit im Netzwerk Senioren und im Behindertenbeirat, die zahlreichen beratenden Telefongespräche und die gut besuchten Sprechtage im evangelischen Pfarrhaus.

Der Sozialverband VdK sieht darin auch eine seiner Kernaufgaben, in der Hilfe im Sozialrecht und in der sozialpolitischen Interessenvertretung. Im Koalitionspapier der neuen Regierung erkennt Hannelore Sieling dazu „zwar einiges Positives“, sie ist aber skeptisch, was die praktische Umsetzung angeht. „Hoffentlich gibt es nicht wieder nur alten Wein in neuen Schläuchen und lediglich Änderungen im Vokabelgebrauch“, so der Kommentar der erfahrenen Kreisvorsitzenden.

Große Schwierigkeiten sieht sie im Pflegebereich, wo der Markt leergefegt sei und damit „ist eine geplante Aufstockung von 8000 neuen Stellen nur zum Lachen“. Zu unterstützen sei die Rückkehr zur paritätischen Krankenversicherung, wobei aber dennoch steigende Beiträge und gleichzeitig ein geringeres Rentenniveau ein weiteres Anwachsen der Altersarmut zwangsläufig erwarten lassen. Für den VdK fordert Sieling daher die Reduzierung befristeter Arbeitsverträge und leistungsgerechte Löhne.

Stetig steigende Mitgliederzahlen (der Ortsverband Leutkirch hat derzeit allein 420 Mitglieder) und die langjährige Treue zum VdK sind Zeichen der Anerkennung für dessen Einsatz vor Ort und in der Bundespolitik.

Eine außergewöhnliche Ehrung mit dem „großen goldenen Treueabzeichen mit Brillant“ erfuhren Agata Rauh und Josef Heinz, die beide auf 70 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken können.

Für 25 Jahre erhielt Horst Payer das goldene Abzeichen. Das Silberne für zehn Jahre bekamen: Harald Denk, Rada Djurdevic, Margarethe Flegler, Elsa Franzke, Hermine und Manfred Frei, Hannelore Fuchs, Wladimir Gallander, Bernadette Kiesel, Josef Mayer, Ursula Moik, Michael Peidl, Georg Roggors, Martin Scheerer, Petra und Walter Schmidt, Gudrun und Rupert Stöckle und Erika Thies.

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