Bundesminister Scheuer kommt nach Leutkirch

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 CSU-Bundesminister Andreas Scheuer wird auf dem Leutkircher Breitbandgipfel eine Grundsatzrede halten.
CSU-Bundesminister Andreas Scheuer wird auf dem Leutkircher Breitbandgipfel eine Grundsatzrede halten. (Foto: Michael Kappeler/dpa)
Schwäbische Zeitung

Auf Einladung des Wahlkreisabgeordneten Axel Müller wird Andreas Scheuer (CSU), Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, am Freitag, 12. Juli, Leutkirch besuchen.

Neben Vor-Ort-Terminen an konkreten Infrastrukturprojekten wird der Minister in Leutkirch mit Vertretern aller Städte und Gemeinden des Wahlkreises zum Thema Digitalisierung und Breitbandausbau ins Gespräch kommen und eine Grundsatzrede halten. Hintergrund seines Besuchs ist der Breitbandgipfel für die Region Allgäu-Oberschwaben, zum zweiten Mal initiiert und veranstaltet vom direkt gewählten CDU-Abgeordneten Axel Müller.

Die Versorgung mit einer leistungs- und wettbewerbsfähigen digitalen Infrastruktur sei eine der zentralen Aufgaben aller gewählten Vertreterinnen und Vertreter – sei es auf Bundes-, Landes- oder Kommunalebene, teilt Müller dazu mit. Als direkt gewählter Bundestagsabgeordneter sei es daher „mein Anspruch, einen nachhaltigen Beitrag zur Digitalisierung unserer Region zu leisten“.

„Nur mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung werden wir die Versorgung mit schnellem Internet für unseren ländlichen Raum stemmen können“, stellt Müller in seiner Pressemitteilung weiter fest. Dazu müssten Bund, Land und Kommunen im Gespräch bleiben. Dass beim Breitbandgipfel in Leutkirch auch die zentralen Netzbetreiber ebenfalls mit hochkarätigen Referenten vor Ort sind, unterstreiche den Anspruch, einmal im Jahr alle relevanten Akteure an einem Tisch zu versammeln. „Und da es mit dem Digitalen Zukunftszentrum Allgäu-Oberschwaben in Leutkirch nun einen überregionalen Leuchtturm der digitalen Transformation gibt, war auch die Wahl des Veranstaltungsortes nahezu zwangsläufig", so Axel Müller.

Im Anschluss an seine Grundsatzrede in Leutkirch setzt Scheuer seine Visite im württembergischen Allgäu in Wangen fort. Dort wird er den Bahndamm an der B 32 besichtigen, dessen Beseitigung auf sich warten lässt.

Hintergrund: Zu Jahresbeginn war bekannt geworden, dass es mit der (fertigen) Beseitigung des Bahnübergangs an der B 32 vor der Landesgartenschau 2024 nichts mehr wird. Aus dem von Winfried Hermann (Grüne) geführten Landesverkehrsministerium war dies verbunden mit dem Hinweis, dass es nach wie vor am „Gesehenvermerk“ des Bundes fehle.

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