Blitzeinschlag sprengt am Waldrand bei Bettelhofen zwei große Bäume

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Nicht nur zwei Nadelbäume wurden getroffen, auch eine nebenstehende Jagdkanzel wurde durch den Blitz beschädigt.
Nicht nur zwei Nadelbäume wurden getroffen, auch eine nebenstehende Jagdkanzel wurde durch den Blitz beschädigt. (Foto: Gisela Sgier)
Redaktionssekretariat

Das Unwetter, das am vergangenen Freitag in verschiedenen Gebieten der Region wütete, hat am Waldrand bei Bettelhofen zwei große Bäume zerstört. Ein Blitz schlug in die beiden Gehölze ein und zerfetze diese regelrecht. Dabei flogen zahlreiche Holzteile geschoss- und pfeilartig bis zu 100 Meter in die Wiese und durchbohrten gleichzeitig eine nebenan stehende Jagdkanzel. „Die starken Unwetter, wie wir sie mittlerweile haben, stellen nicht nur für den Wald eine Gefahr dar, sondern auch für den Menschen“, sagte Jäger Anton Lau.

Aber weshalb schlagen Blitze gerne in Bäume ein? Blitze entstehen durch einen hohen Spannungsunterschied zwischen Wolken und Erde. Somit ist der Blitz elektrisch geladen und sucht sich auf dem Weg zur Erde den geringsten Wiederstand. Dies kann sich in einer kürzeren Route oder aber einer hohen elektrischen Leitfähigkeit äußern. Beide Aspekte treffen oft auf Bäume zu. Bäume die auf ebenen Fläche stehen bieten den kürzesten Weg zur Erde, da er die höchste Erhebung darstellt. Gleichzeitig ist er, sofern das Gewitter mit Regen einhergeht, von oben bis unten nass und hat dadurch eine große Leitfähigkeit.

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