Blinden- und Sehbehindertenhilfe informiert über Schwerbehindertenausweis

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Schwäbische Zeitung

Die Regionalgruppe Bodensee-Oberschwaben der Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenhilfe (ABSH) lädt zu einem Vortrag zum Thema „Was bringt ein Schwerbehindertenausweis bei Sehminderung?“ ein. Ein stark eingeschränktes Sehvermögen schränkt die gesellschaftliche Teilhabe in vielerlei Hinsicht ein und ist somit eine Einschränkung, welche im Schwerbehindertenausweis auch berücksichtigt wird, heißt es in einer Mitteilung der ABSH.

Sozialarbeiter Harald Eigler erläutert, dass bereits bei einer Seheinschränkung ein Schwerbehindertenausweis zwar nicht lebensnotwendig, jedoch sehr hilfreich sein kann. Das gilt unter anderem um Nachteilsausgleiche bei Rundfunk und Fernsehgebühr, Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Fahrten zu den Ärzten mit dem Taxi, steuerliche Entlastung zu erhalten.

Harald Eigler referiert im Rahmen des offenen Treffs der ABSH am Donnerstag, 19. September von 15 bis 17 Uhr in der Gaststätte „Kulturbrauerei“ im Bahnhof Leutkirch. Kurzgespräche im Anschluss des Referats mit Herrn Eigler sind möglich, Augenarztbefunde sind hierfür hilfreich. Natürlich sind neben den Mitgliedern der ABSH auch Bürger aus den angrenzenden Landkreisen sowie Angehörige und betroffene Mensche eingeladen.

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