Beim Ferienprogramm dreht sich alles um die runde Kugel

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Ferdinando de Nard vom Eiscafé Venezia zeigt am Freitag zahlreichen Ferienprogrammteilnehmern wie aus den verschiedensten Zutate
Ferdinando de Nard vom Eiscafé Venezia zeigt am Freitag zahlreichen Ferienprogrammteilnehmern wie aus den verschiedensten Zutaten die heiß begehrte Lieblingsspeise der meisten Kinder hergestellt wird. (Foto: Gisela Sgier)
Schwäbische Zeitung

Bei hochsommerlichen Temperaturen gibt es nichts Besseres als ein abkühlendes Eis zu schlotzen. Aber wie wird diese Köstlichkeit eigentlich hergestellt? Dieser Frage sind am Freitag etwa zehn Kinder im Rahmen des Ferienprogramms, das vom Jugendhaus organisiert wurde, im Eiscafé Venezia auf den Grund gegangen.

Zitrone, Melone oder Mango, das seien laut Ferdinando de Nard, Mitbetreiber des Leutkircher Eiscafés Venezia im Sommer die Favoriten. Über das gesamte Jahr hinweggesehen, würde aber die Sorte Vanille an erster Stelle stehen, erklärte der Experte, der den Kindern eine Stunde lang demonstrierte, wie das erfrischende Speiseeis hergestellt wird und welche Zutaten benötigt werden. Auch würde laut De Nard die Außentemperatur eine große Rolle beim Eisverzehr spielen: „Bei 30 Grad verkaufen wir gerne das Zitroneneis, da es sehr erfrischend ist. Sobald es wieder etwas kühler wird, sind alle anderen Sorten gefragt“.

Für die meisten Ferienkinder stand an diesem Morgen jedoch fest: „Ein knallblaues Schlumpfeis muss es sein“. Bevor dieses aber verschlungen werden konnte, gings an die Herstellung. So erklärte De Nard zunächst den Unterschied zwischen einem Fruchteis und einem Milcheis, bevor er vor den Augen der Kinder, sämtliche Zutaten zusammenmischte und gleichzeitig die Prozedur der Eisherstellung erklärte. Schon bald erklang aus Kindesmund: „Ich habe jetzt schon ein bisschen Hunger“. Gut Ding hat aber Weil, sagt ein altes Sprichwort. Dieses Motto galt auch bei der Zubereitung der erfrischenden Speise, denn schließlich musste die Masse erst einmal in einer dementsprechenden Maschine auf Eiseskälte heruntergekühlt werden. Ein Umstand, der zwar nicht lange andauerte, den Kindern aber offensichtlich und etwas ungeduldig das Wasser im Mund zerlaufen lies.

Ganz klar, die ganze Zeit in einer Eisdiele zu stehen, nur zuschauen und kein Eis zu essen, geht gar nicht. Deshalb erhielt jedes der Kinder gegen Ende der Veranstaltung eine Kugel der abkühlenden Köstlichkeit. Und das ganz nach freier Wahl. Selbstverständlich bevorzugte die meisten Kinder der Rasselbande ihr geliebtes Schlumpfeis und das entweder auf der Waffel oder im Becherchen. Sichtlich Spaß hat die Aktion jedenfalls allen gemacht. „Ich finde es immer wieder schön, Kinder mit einem Eis in der Hand zu sehen, die gleichzeitig lächeln“, so De Nard. Ein Junge erklärte: „Das war jetzt richtig schön und das tolle ist, wir haben eine Kugel umsonst bekommen“.

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