Bayerischer Bierorden geht an Gottfried Härle

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 Bei der Preisverleihung (von links): Stefan Stang, Geschäftsführer des Verbands Privater Brauereien Bayern, Gottfried Härle und
Bei der Preisverleihung (von links): Stefan Stang, Geschäftsführer des Verbands Privater Brauereien Bayern, Gottfried Härle und Georg Rittmayer. (Foto: Bischof & Broel)
Schwäbische Zeitung

Der bayerische Bierorden wird seit 1979 jährlich vom Verband der Privaten Brauereien Bayern an Persönlichkeiten verliehen, die sich besonders um das Bier und die Brauwirtschaft verdient gemacht haben. Er stehe damit auch als Sinnbild für den Erhalt und die Förderung der Bierkultur und handwerklichen Braukunst, teilt die Brauerei Härle mit.

In diesem Jahr erhielt Gottfried Härle diese Auszeichnung. Im Rahmen der Eröffnungsfeier der „BrauBeviale 2019“ am vergangenen Dienstag in Nürnberg, der größten Brauereimesse der Welt, überreichte der Präsident des Verbandes der Privaten Brauereien in Bayern, Georg Rittmayer die diesjährigen Bierorden. In seiner Laudatio würdigte er laut Mitteilung das konsequente und beharrliche Eintreten von Gottfried Härle im Streit um das „bekömmliche Bier“.

Rittmayer weiter: „Seit der Übernahme der Brauerei Ende der 80er-Jahre hat Gottfried Härle die Brauerei konsequent und erfolgreich neu ausgerichtet. Der Vordenker betreibt seine Brauerei seit zehn Jahren klimaneutral. Begriffe wie Umweltgerechtigkeit, Bio, Tradition und Innovation stehen nicht nur auf dem Papier. Gottfried Härle lebt diese Ansätze vorbildlich. Darüber hinaus ist er Mitinitiator der Initiative Bleiberecht und zeigt damit auch Engagement für Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Gottfried Härle reiht sich damit ein in einen illustren Kreis von Preisträgern, der von Franz Josef Strauß und Heiner Geissler über Luitpold Prinz von Bayern bis zu Klaus Töpfer reicht.

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