Bahn stellt Schallschutzwand fertig und schließt Bahnübergang

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 Der Bahnübergang in Lanzenhofen wird zum 1. Juli geschlossen.
Der Bahnübergang in Lanzenhofen wird zum 1. Juli geschlossen. (Foto: Patrick Müller)
Schwäbische Zeitung

Im Rahmen der Bauarbeiten an der Bahnstrecke zwischen München und Lindau wird der Bahnübergang in Lanzenhofen zum 1. Juli geschlossen, so die Deutsche Bahn.

Eine neue Brücke westlich des Bahnübergangs ermögliche nun die Querung der Gleise für Straßenverkehrsteilnehmer im Bereich Lanzenhofen. Auch die Überführung der Gemeindeverbindungsstraße „Unger“ könne genutzt werden.

Der Ausbau und die Elektrifizierung der Bahnstrecke lassen laut Deutscher Bahn eine Geschwindigkeitserhöhung auf 140 km/h zu. So würden künftig auf der Strecke mehr Züge neuer Bauarten mit höherem Tempo fahren. Zur Erhöhung der Sicherheit für die Straßenverkehrsteilnehmer würden üblicherweise die vorhandenen technischen Sicherungen angepasst oder durch Über- sowie Unterführungen ersetzt. Für die vorhandene Bahnanlage in Lanzenhofen bestehe ein Umbauverbot, weshalb eine Anpassung der Anlagen nicht zulässig sei und der Bahnübergang geschlossen werden müsse.

Baubeginn nach der Sommerpause

Die Stadt Leutkirch errichte demnächst weiter östlich eine weitere neue Überführung. Die Ausschreibungen für den Brückenneubau und für den dazugehörigen Straßenbau sind bereits erfolgt (SZ berichtete). Die Stadtverwaltung rechnet mit einem Baubeginn nach der Sommerpause und der Fertigstellung der Maßnahme im nächsten Jahr.

In Leutkirch begannen im Herbst letzten Jahres die Gründungsarbeiten für drei Schallschutzwände mit insgesamt 755 Meter Länge. Die vollzogene Fertigstellung der 295 Meter lange Schallschutzwand im Bahnhofsbereich markiere den Abschluss dieser umfangreichen Schallschutzmaßnahmen. Nachdem die Bautrupps noch Restarbeiten durchführten, profitiere die Stadt von einem leisen Zugverkehr, so die Deutsche Bahn.

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