Auf der Center-Parcs-Baustelle herrscht Zeitdruck

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Redakteur Leutkirch

Noch 51 Tage bleiben bis zur Eröffnung des Ferienparks Allgäu von Center Parcs. 51 Tage, in denen auf der Großbaustelle auf Hochtouren geschuftet wird. Geschuftet werden muss, wenn die ersten Gäste pünktlich zum 1. Oktober anreisen sollen. Die Zahl der Arbeiter, die auf dem 184 Hektar großen Gelände im Einsatz sind, hat sich mittlerweile auf rund 1200 erhöht. Das erklärt Frank Daemen, Deutschland-Chef des Konzerns, gegenüber der „Schwäbischen Zeitung“.

750 Ferienhäuser stehen, ein Großteil der Fassade des Zentralgebäudes ist fertig, im Market-Dome sind die ersten Bäume aufgestellt und das Aqua Mundo nimmt konkrete Formen an. Trotz der sichtbaren Fortschritte ist auf der Großbaustelle noch viel zu tun. „Das ist schon Stress“, gesteht Daemen. Die Urlaubsidylle lässt sich bisher nur erahnen. Zum aktuellen Zeitpunkt gebe es aber keinen Grund dafür, anzunehmen, dass nicht alles rechtzeitig zur Eröffnung im Oktober fertig wird.

Zu Besuch auf der Center-Parcs-Baustelle
Leutkirch – Der Countdown bis zur Eröffnung des Ferienparks Allgäu von Center Parcs läuft: In weniger als fünf Monaten sollen die ersten Urlauber eintreffen. Bis dahin gibt’s auf der Baustelle noch einiges zu tun.

Während in vielen Bereichen, etwa im Erlebnisbad Aqua Mundo, intensiv am Aufbau gearbeitet wird, gehe es an anderen Stellen bereits darum, aufzuräumen und erste Dekorationselemente zu platzieren. Schließlich soll sich das Gelände langsam aber sicher von einer Baustelle in einen Ferienpark verwandeln. So trudeln in diesen Tagen regelmäßig Lastwagen mit riesigen Bäumen ein, die im zentral gelegenen Market-Dome eingepflanzt werden und erste Urlaubsgefühle vermitteln.

Kleinere Probleme

„Wie bei jeder Baustelle“ gebe es in diesen Tage auch Dinge, die ab und zu kleinere Probleme bereiten. Die Schwierigkeit daran: Ein Engpass an einer Stelle verzögere häufig nachfolgende Schritte, die eine zuvor erledigte Arbeit voraussetzen, erklärt Daemen. Beispiel: Wenn kein passender Boden verlegt ist, macht es wenig Sinn, bereits die Sofa-Garnitur aufzustellen. Da allerdings viele verschiedene Firmen aus unterschiedlichen Branchen anwesend seien, lasse sich bei Engpässen schnell eine vernünftige Lösung finden.

Schwierigkeiten habe den Arbeitern in den vergangenen Wochen die Hitze bereitet. Laut Daemen leide bei 40 Grad im Aqua Mundo „natürlich“ das Leistungsvermögen der Handwerker. Laufen die kommenden Tage nach Plan, könnten in etwa zwei Wochen die ersten Becken im Schwimmbad mit Wasser gefüllt werden – zunächst für Testzwecke.

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