3000-Euro-Spende für das Hospiz Ursula

Lesedauer: 3 Min
 3000 Euro spenden die Mitarbeiter von Pfleiderer Leutkirch auf das Sonderkonto der Bürgerstiftung für das Hospiz Ursula. Vorne
3000 Euro spenden die Mitarbeiter von Pfleiderer Leutkirch auf das Sonderkonto der Bürgerstiftung für das Hospiz Ursula. Vorne von links: Arnold Czaja (Geschäftsführer), Evelyn Mauch (Hospizleiterin), Hedwig Seidel-Lerch (Bürgerstiftung). Hinten: Jürgen Schnarr (Betriebsratsvorsitzender) und Rudolf Dentler (Bürgerstiftung). (Foto: St. Elisabeth-Stiftung)
Schwäbische Zeitung

Das Hospiz Ursula hat vom Unternehmen Pfleiderer Leutkirch eine Spende in Höhe von 3.000 Euro bekommen. Die Belegschaft hat den Betrag im Rahmen einer Tombola gesammelt. Die Übergabe der zweckgebundenen Spende an die Bürgerstiftung Leutkirch fand direkt im Hospiz Ursula statt. „Wir stellten es unserer Belegschaft frei, ob wir dieses Mal einen anderen Empfänger beschenken wollten. Aber es gab keinerlei Diskussion, das Pfleiderer-Team steht hinter dem Hospiz Ursula“, berichtete Betriebsratsvorsitzender Jürgen Schnarr. Die im Juli 2019 eröffnete Spezialeinrichtung für Palliativpflege sei maßgeblich der Leutkircher Bürgerstiftung zu verdanken, wie deren Vertreter Rudolf Dentler und Hedwig Seidel-Lerch erläuterten. Für die langjährige Schulleiterin Seidel-Lerch war laut Pressemitteilung die Idee, ein Hospiz für die Leutkircher Bürgerschaft einzurichten, Motivation, sich nochmal für fünf Jahre im Stadtrat zu engagieren und dort auch den Gegenwind auszuhalten. Denn ein Hospiz sei ein finanzielles Risiko für die Stadt, es muss pro Jahr etwa 100 000 Euro Spenden erhalten. „Mit dem Engagement vieler Menschen wie ihren Mitarbeitern gelingt das“, dankte sie Geschäftsführer Arnold Czaja. „Bei uns passen sich die Strukturen dem Gast an und nicht umgekehrt“, erklärt Hospitzleiterin Evelyn Mauch.“ Das Wort, das die Hospizleiterin immer öfter auch in der Stadt über die Einrichtung der St. Elisabeth-Stiftung höre, sei „hoimelig“: „Wenn es sich für die Menschen, die als Gäste oder Angehörige bei uns ihre Zeit verbringen, „hoimelig“ anfühlt, dann machen wir unsere Arbeit richtig.“ Foto: St. Elisabeth-Stiftung

Meist gelesen in der Umgebung

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen