1000 Kraniche für den Frieden

Lesedauer: 2 Min
Uschi Mattes (links) und Gaby Herzog vor den Papier-Kranichen.
Uschi Mattes (links) und Gaby Herzog vor den Papier-Kranichen. (Foto: Nill)
Redaktionsleiter

Ein Zeichen für Frieden und Hoffnung will die Künstlerin Uschi Mattes setzen. Dafür hat die 57-Jährige ein Werk mit 1000 Kranichen aus Papier erstellt. Die mühevoll gefalteten Exemplare sind bis Ende des Monats gemeinsam mit vier Gemälden der Leutkircherin im Café Drops zu sehen.

„Die Kraniche sollen einen Anstoß geben“, sagt Mattes im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“. Einen Denkanstoß, um zu bemerken, „wie wichtig Frieden ist und wie wichtig es ist, Kinder zu schützen“. Einer japanischen Legende nach könne ein kranker Mensch wieder gesund werden, wenn er 1000 Kraniche falte. Deshalb sieht Mattes in dieser Anzahl der Tiere ein Symbol des Friedens.

Schon vor längerer Zeit habe die Künstlerin versucht, einen Papier-Kranich zu basteln. Zunächst allerdings ohne Erfolg. Bei einer Internet-Recherche zu speziellen Falttechniken sei sie schließlich beim Thema „1000 Kraniche als Friedenssymbol“ gelandet. Unterstützt wurde Mattes beim Basteln anschließend von einer Nachbarin und ihrem Ehemann.

Von der Idee, das Werk im Café Drops auszustellen, war Inhaberin Gaby Herberg so begeistert, dass sie in den kommenden Wochen kleine Papier-Kraniche an ihre Gäste verschenken will. Wer will, kann im Gegenzug einen Betrag spenden, der der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ zugute komme. Wie es mit den Kranichen am Ende des Monats weitergeht, weiß Mattes noch nicht. „Das ist offen“, sagt sie. Beenden will sie die Aktion für den Frieden dann jedenfalls noch nicht.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen