Zwei unnötige Strafstöße: Kißlegg unterliegt Oberzell im Bezirksliga-Topspiel der Woche

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Nur knapp setzte sich Oberzell (rote Trikots) gegen Kißlegg (vorne Maik Aschenbrenner) durch.
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Nur knapp setzte sich Oberzell (rote Trikots) gegen Kißlegg (vorne Maik Aschenbrenner) durch. (Foto: josef kopf)
Klaus Eichler

Durch zwei unnötige Elfmeter muss sich die SG Kißlegg im Duell der Landesligaabsteiger gegen den SV Oberzell geschlagen geben. Der bleibt durch den Sieg am Tabellenführer dran.

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Der SV Oberzell hat das Duell der Landesligaabsteiger gegen die SG Kißlegg mit 2:1 gewonnen. Zwei vermeidbare Strafstöße, beide unstrittig, kosteten Kißlegg am Ende den Sieg und wertvolle Punkte. Während der SV Oberzell weiter am TSV Heimenkirch dran bleibt, rutschte die SG Kißlegg in die Abstiegszone.Der ersten Häfte im Kißlegger Krumbachstadion drückte Oberzell seinen Stempel auf. Von Beginn an machte die Mannschaft von Trainer Achim Pfuderer viel Druck, die ganz großen Tormöglichkeiten blieben allerdings Mangelware. Gesucht wurde immer wieder der Fuß und Kopf von Omar Jatta, den die Viererkette der SG aber gut im Griff hatte. Ein harmloser Flankenball in den Strafraum der SG Kißlegg führte zum ersten Strafstoß für den SV Oberzell. Felix Evers stieg völlig unbedrängt am höchsten, bekam allerdings den Ball zwischen Kopf und ausgestreckter Hand, die da oben wahrlich nichts zu suchen hatte. Proteste der SG gab es erst gar nicht. Den Strafstoß verwandelte Fabio Maucher sicher zum 1:0 für den SV Oberzell, der danach bis zur Pause Ball und Gegner laufen ließ. Bei der SG war Maik Aschenbrenner meist Alleinunterhalter im Oberzeller Strafraum. Bei einem Kopfball (29.) fehlte ihm die Genauigkeit.Zum Seitenwechsel wechselte sich Kißleggs Spielertrainer Armin Kempter für Sascha Loh ein, Thomas Mauch kam für Maximilian Wiedemann. Schnell zeigte der Wechsel Wirkung. Mauchs Flanke auf den langen Pfosten fand den Kopf von Simon Schwingshackl, der zum 1:1 einköpfte. Fortan war die Überlegenheit der Oberzeller dahin, das Spiel jetzt ausgeglichen. Jatta hatte in der 56. Minute den erneuten Führungstreffer für Oberzell auf dem Fuß, scheiterte allerdings im Eins-gegen-eins an SG-Torhüter Jannik Dorn. So dümpelte das Spiel bis zum Ende vor sich hin, ein Remis wäre wohl gerecht gewesen, doch Gerechtigkeit zählt nun mal im Fußball nicht. Ein harmloser Angriff über die linke Seite des SV Oberzell in der letzten Spielminute machte der Kißlegger Matthias Kempter mit einem unnötigen Foulspiel an Robin Völkel zunichte. Omar Jatta verwandelte den zweiten Strafstoß sicher zum 2:1-Endstand. „Wir haben uns nach einer guten ersten Hälfte schwer getan“, gab Oberzells Trainer Achim Pfuderer zu. „Wir sind im Neuaufbau und sammeln noch Erfahrung“, so das Fazit von SG-Trainer Mario Ullrich.

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