Suche nach der richtigen Bürgerbeteiligung in Kißlegg geht weiter

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 Die richtige Form der Bürgerbeteiligung für die Umgehungsstraßen in Kißlegg wird noch gesucht.
Die richtige Form der Bürgerbeteiligung für die Umgehungsstraßen in Kißlegg wird noch gesucht. (Foto: pama/ Montage: Gempp)

Verschiedene Beteiligungsformen sind grundsätzlich möglich. So zum Beispiel zunächst formelle Formen der Beteiligung, wie etwa die Unterrichtung der Einwohner. Darunter fallen unter anderem Gemeinderatssitzungen, Bekanntmachungen im Amtsblatt oder Bürgergespräche. Auch eine Einwohnerversammlung oder ein Einwohnerantrag wären in dieser Kategorie möglich. Der Antrag müsste von mindestens 200 Bürgern unterschrieben werden.

Ebenfalls als Bürgerbeteiligung möglich wären laut Sitzungsvorlage Bürgerentscheide und Bürgerbegehren. Beim Bürgerentscheid zum Beispiel muss die Fragestellung allerdings so gewählt werden, dass man mit „ja“ oder „nein“ antworten kann. Sowohl für Bürgerentscheid und Begehren gibt es einen Ausschlusskatalog mit Fragen. Eine direkte Entscheidung durch Bürger ist zum Beispiel bei bereits angestoßenen Bauleitplanverfahren nicht möglich.

Weitere Beteiligungsformen, die keinen formellen Anforderungen entsprechen müssen, sind unter anderem eine Bürgerbefragung, ein Bürgerforum oder eine Unterschriftensammlung. Auch Arbeitskreise wären möglich. In Kißlegg sind jüngste Beispiele dazu die Arbeitskreise „Umgehung“ und „Mitte“. (mag)

Vor allem zum Thema Umgehungsstraßen wird die richtige Form der Beteiligung gesucht. Ein Bürger hat jetzt ganz konkrete Forderungen.

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Verschiedene Beteiligungsformen sind grundsätzlich möglich. So zum Beispiel zunächst formelle Formen der Beteiligung, wie etwa die Unterrichtung der Einwohner. Darunter fallen unter anderem Gemeinderatssitzungen, Bekanntmachungen im Amtsblatt oder Bürgergespräche. Auch eine Einwohnerversammlung oder ein Einwohnerantrag wären in dieser Kategorie möglich. Der Antrag müsste von mindestens 200 Bürgern unterschrieben werden.

Ebenfalls als Bürgerbeteiligung möglich wären laut Sitzungsvorlage Bürgerentscheide und Bürgerbegehren. Beim Bürgerentscheid zum Beispiel muss die Fragestellung allerdings so gewählt werden, dass man mit „ja“ oder „nein“ antworten kann. Sowohl für Bürgerentscheid und Begehren gibt es einen Ausschlusskatalog mit Fragen. Eine direkte Entscheidung durch Bürger ist zum Beispiel bei bereits angestoßenen Bauleitplanverfahren nicht möglich.

Weitere Beteiligungsformen, die keinen formellen Anforderungen entsprechen müssen, sind unter anderem eine Bürgerbefragung, ein Bürgerforum oder eine Unterschriftensammlung. Auch Arbeitskreise wären möglich. In Kißlegg sind jüngste Beispiele dazu die Arbeitskreise „Umgehung“ und „Mitte“. (mag)

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