Offene Fragen zwischen Gemeinde und SG Kißlegg

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Spannen den Schirm auf über der SGK: Franz Motz (Kasse), Franz Kempter (Fußball), Michaela Roggenkamp, Fritz Langner (Sportheim)
Spannen den Schirm auf über der SGK: Franz Motz (Kasse), Franz Kempter (Fußball), Michaela Roggenkamp, Fritz Langner (Sportheim), Rita Findeisen (Geschäftsstelle), Klaus Thieme (Breitensport) und Klaus-Dieter Langner (Administration). (Foto: Paul Martin)
Paul Martin

Unklarheit bei Zuschusshöhe

Die Heizung im Sportheim entspricht Fritz Langner nach nicht mehr den gängigen Vorschriften. Nach intensiven Planungen soll eine neue Ölheizung im Zentrum von weiteren energetischen Maßnahmen, wie einer Photovoltaikanlage und neuen Fenstern stehen. Gesamtkosten 46 800 Euro. Langner stellte den Antrag auf die Investition. Die Mitglieder stimmten zu. Sein Antrag enthielt allerdings auch Überlegungen zur Finanzierung. Demnach bekämen Vereine, die sich am Straßenfest beteiligen – die SG tut dies Jahr für Jahr – einen Zuschuss von der Gemeinde in Höhe von 20 Prozent der Kosten. Langner verwies auf einen Gemeinderatsbeschluss, in dem festgehalten wurde, dass der Musikverein für die energetische Sanierung des Vereinsheims 50 Prozent Zuschuss bekommt. Das Vorstandsmitglied stellte die Frage: „Bekommen wir das auch?“

Bürgermeister Dieter Krattenmacher fühlte sich auf den Plan gerufen, Antwort zu geben: Man solle nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Er erklärte die Hintergründe für den erhöhten Zuschuss an den Musikverein: Das Jugendblasorchester (JBO), eine Institution der Gemeinde, halte seine Proben im Musikerheim ab. Bei der Frage, ob man dafür dauerhaft Miete an den Musikverein zahlen, oder über eine Art Pauschale dafür aufkommen soll, habe sich der Gemeinderat für letzteres entschieden. Im Sportheim der SG mietet die Gemeinde Räume für Volkshochschulkurse an. Der Musikverein habe das Grundstück, auf dem das Probelokal steht, vor vielen Jahren zugesprochen bekommen und musste, damit eine Gewerbeansiedlung möglich wurde, einen Teil wieder abtreten. Dafür wurden die Musiker mit einem Sonderzuschuss entschädigt.

Vom JBO und dem Grundstücksverkauf stehen im entsprechenden Gemeinderatsbeschluss – Langner hatte das Protokoll zur Hand – allerdings nichts. Wörtlich heißt es: „Der Gemeinderat beschloss einstimmig, dass der Musikverein Kißlegg als Investitionskostenzuschuss von der Gemeinde einen Betrag von 50 Prozent für energetisch wirksame Investitionen (Heizung, Dämmung, Fenster, Türen), 20 Prozent für die übrigen Investitionen und 30 000 Euro Sonderzuschuss als Festbetrag erhält. (pam)

Ein Klärungsbedarf bei der Vereinsförderung kündigt sich bei der SG-Versammlung an. Zudem kandidieren einige Peronen nicht mehr für ihre Ämter.

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Unklarheit bei Zuschusshöhe

Die Heizung im Sportheim entspricht Fritz Langner nach nicht mehr den gängigen Vorschriften. Nach intensiven Planungen soll eine neue Ölheizung im Zentrum von weiteren energetischen Maßnahmen, wie einer Photovoltaikanlage und neuen Fenstern stehen. Gesamtkosten 46 800 Euro. Langner stellte den Antrag auf die Investition. Die Mitglieder stimmten zu. Sein Antrag enthielt allerdings auch Überlegungen zur Finanzierung. Demnach bekämen Vereine, die sich am Straßenfest beteiligen – die SG tut dies Jahr für Jahr – einen Zuschuss von der Gemeinde in Höhe von 20 Prozent der Kosten. Langner verwies auf einen Gemeinderatsbeschluss, in dem festgehalten wurde, dass der Musikverein für die energetische Sanierung des Vereinsheims 50 Prozent Zuschuss bekommt. Das Vorstandsmitglied stellte die Frage: „Bekommen wir das auch?“

Bürgermeister Dieter Krattenmacher fühlte sich auf den Plan gerufen, Antwort zu geben: Man solle nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Er erklärte die Hintergründe für den erhöhten Zuschuss an den Musikverein: Das Jugendblasorchester (JBO), eine Institution der Gemeinde, halte seine Proben im Musikerheim ab. Bei der Frage, ob man dafür dauerhaft Miete an den Musikverein zahlen, oder über eine Art Pauschale dafür aufkommen soll, habe sich der Gemeinderat für letzteres entschieden. Im Sportheim der SG mietet die Gemeinde Räume für Volkshochschulkurse an. Der Musikverein habe das Grundstück, auf dem das Probelokal steht, vor vielen Jahren zugesprochen bekommen und musste, damit eine Gewerbeansiedlung möglich wurde, einen Teil wieder abtreten. Dafür wurden die Musiker mit einem Sonderzuschuss entschädigt.

Vom JBO und dem Grundstücksverkauf stehen im entsprechenden Gemeinderatsbeschluss – Langner hatte das Protokoll zur Hand – allerdings nichts. Wörtlich heißt es: „Der Gemeinderat beschloss einstimmig, dass der Musikverein Kißlegg als Investitionskostenzuschuss von der Gemeinde einen Betrag von 50 Prozent für energetisch wirksame Investitionen (Heizung, Dämmung, Fenster, Türen), 20 Prozent für die übrigen Investitionen und 30 000 Euro Sonderzuschuss als Festbetrag erhält. (pam)

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