Neuerungen beim Kißlegger Weihnachtsmarkt 2018

Lesedauer: 5 Min
Die Vorstandsmitglieder des VGV wollen den Weihnachtsmarkt noch besser machen (von links): Klara Schabka, Heidrun Kaufmann, Kath
Die Vorstandsmitglieder des VGV wollen den Weihnachtsmarkt noch besser machen (von links): Klara Schabka, Heidrun Kaufmann, Katharina Beyersdorff, Anton Frei und Stefan Karrer. (Foto: Claudia Bischofberger)
Claudia Bischofberger

Bei der Hauptversammlung des Verkehrs- und Gewerbevereins (VGV) Kißlegg sind die saisonal anstehenden Aktivitäten besprochen und geplant worden. Ein großes Thema: Der Weihnachtsmarkt. Auch wenn dieser im Jahr 2017 kein dickes Plus auf das Konto des Vereins VGV erwirtschaftet hat, so sei man sich dennoch einig, dass der Kißlegger Weihnachtsmarkt etwas ganz besonderes sei und beibehalten werden müsse – aber es brauche Veränderungen.

Mit Jennifer Litke hat der Vorstand ein neues Mitglied an der Seite, die mit neuen Ideen und Aktionen diese Veranstaltung unterstützen will. Der Weihnachtsmarkt findet alljährlich im Neuen Schloss statt und ist sowohl im Innen- als auch im Außenbereich mit Ständen bestückt. Auch für 2018 hätten sich bereits jetzt zahlreiche Anbieter für den Platz beworben. Der Außenbereich wird heuer um drei Stände erweitert. Zu diesen gehören die Realschule Kißlegg, ein Stand mit Honig und Met und ein Crêpesverkäufer.

Lebendige Krippe geplant

Litke hat vor, mit Einverständnis der Gemeinde eine lebendige Krippe im Außenbereich zu platzieren. Der Besuch vom Nikolaus solle etwas tiefsinniger gestaltet werden. Anstatt nur die Säckchen entgegenzunehmen, sollen Kinder vom Nikolaus Geschichten hören und gemeinsam Lieder singen. Für den Samstag ist ein Vorlesetag von Weihnachtsgeschichten für Kinder geplant, der umrahmt werden soll mit klassischen und modernen Weihnachtsliedern. Für mehr Aufmerksamkeit soll außerdem eine neue und stimmungsvollere Beleuchtung sorgen.

Ebenfalls im Inneren des Schlosses sei eine Verbesserung der Dekoration vorgesehen, in die der Kindergarten miteinbezogen werden soll. Der bei der Hauptversammlung ebenfalls anwesende Bürgermeister Dieter Krattenmacher hatte für alle Vorschläge ein offenes Ohr und lobte die Veranstaltung, da sie durch die besondere Lokalität und das einzigartige Ambiente des Schlosses einzigartig sei. Und um dieses Event auch realisieren zu können, brauche man viele freiwillige Helfer. Die 118 Mitglieder des Vereins sollen dazu per E-Mail ermuntert werden.

„Das Frühjahr beginnt in Kißlegg nicht mit den Schneeglöckchen, sondern mit der tollen Aktion des VGV , der Grünzeit“, sagte Krattenmacher zur Initiative der Einzelhändler, Gastronomen und anderen Dienstleister in der Gemeinde Kißlegg. Die Aktion fand dieses Jahr vom 21. bis 29 April statt. Dabei war auch der Kunsthandwerkermarkt integriert. Stefan Karrer, Mitglied des Vorstands, dokumentierte mit Bildern Höhepunkte der ersten „Grünzeit“ und erklärte, dass solche Aktionen durchaus ausbaufähig seien. So könne es beispielsweise auch irgendwann eine „Warmzeit“, „Auszeit“ und einiges mehr geben. Für Ideen und Vorschläge sei immer Platz.

Die VGV-Vorsitzende Katharina Beyersdorff gab noch auf weitere Ereignisse, die der Verein angehen will, einen Ausblick. So ist die Gewerbeschau für das Jahr 2019 wieder vorgesehen. Hier sollen kompakte Einblicke in sämtliche Sparten von Gewerbe und Betrieben gegeben werden, die Kißlegg zu dem machen was es ist und die den Ort prägen. „Die lange Nacht der Industrie“ plant der Verein für das Jahr 2020. Betriebe aller Art öffnen ihre Pforten auch abends, um Einblicke in ihre Arbeit zu geben und um möglichst viele Zielgruppen zu erreichen. „Denn viele Einwohner wissen nicht, dass man bestimmte Berufe auch in der Gemeinde ausüben kann“, betonte Krattenmacher.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen