Ein deutliches und praktisches Zeichen in eisiger Kälte, die mobile Sanitätsstation der Johanniter vor der Vesperkirche in Mann
Ein deutliches und praktisches Zeichen in eisiger Kälte, die mobile Sanitätsstation der Johanniter vor der Vesperkirche in Mannheim. (Foto: Dominik Hinel/Johanniter)
Schwäbische Zeitung

Die Johanniter aus Kißlegg und Leutkirch unterstützen mit einer mobilen Sanitätsstation die Vesperkirche in Mannheim. Dies geht aus einer Mitteilung der Johanniter hervor. Hintergrund ist die aktuelle Kältewelle in ganz Baden-Württemberg, die viele Obdachlose frieren lässt. Viele Menschen müssten in dieser Eiseskälte ohne ausreichenden Schutz aushalten. Da ist jede Hilfe und Unterstützung notwendig. Für den Leutkircher Ortsbeauftragten Robert Lohr und seinen Kißlegger Bereitschaftsführer Torsten Suffa war klar: „Die in Leutkirch stationierte mobile Sanitätsstation wird aufgerüstet und schnellstmöglich nach Mannheim gebracht.“

In einer kurzfristigen Aktion haben die Bereitschaften aus Leutkirch und Kißlegg am vergangenen Wochenende das „MedMobil“ für den Einsatz der Johanniter bei der Vesperkirche in Mannheim vorbereitet. Ursprünglich wurde diese „Hausarztpraxis auf Rädern“ für die medizinische Versorgung im Rahmen der Flüchtlingshilfe beschafft. Mittlerweile ist sie aber vermehrt bei Sanitätsdiensten und größeren Veranstaltungen im Einsatz. So wie jetzt eben ganz aktuell bei der Vesperkirche in Mannheim, wo die dortigen Johanniter täglich mit ihrem Sanitätsdienst vor Ort sind und zusammen mit ehrenamtlichen Ärzten eine medizinische Versorgung für die Gäste anbieten.

Aufgrund eines erweiterten Angebotes wegen dringend notwendiger warmer Bekleidung für die Gäste der Mannheimer Vesperkirche wurde die Sakristei kurzfristig zur Kleiderkammer umfunktioniert, heißt es in der Mitteilung weiter. Die seit Jahren dort eingerichtete Sanitätsstation der Johanniter musste jetzt Winterjacken, Mänteln und Schlafsäcken weichen. Die beheizte mobile Sanitätsstation aus dem Allgäu wurde direkt neben der Vesperkirche aufgestellt, so können die Gäste weiterhin neben einer heißen Mahlzeit eine medizinische Versorgung erhalten und sich auch noch einkleiden. Ein positives Ergebnis finden Torsten Suffa und seine Kißlegger und Leutkircher Sanitäter: „Glücklicherweise konnten wir schnell und effizient mit einem Superhilfsmittel reagieren.“

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