Kindergartenplätze in Kißlegg auf Rekordhoch

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 Erneut werden in Kißlegg so viele Kindergartenplätze wie noch nie gebraucht.
Erneut werden in Kißlegg so viele Kindergartenplätze wie noch nie gebraucht. (Foto: Symbol: dpa)

Die Kindergartenplätze in Kißlegg klettern laut der aktuellen Planung auf ein neues Hoch: 472 Plätze werden für das kommende Kindergartenjahr 2019/2020 benötigt. Das geht aus der Sitzungsvorlage für die Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 13. März, ab 17 Uhr, im Neuen Schloss hervor. Außerdem wird der Rat über die Themen Breitbandausbau, Umbau des Schulzentrums und den Haushalt 2019 sprechen.

Noch nie wurden in Kißlegg so viele Kindergartenplätze benötigt wie für das kommende Jahr 2019/2020. Und die meisten der Plätze sind laut Sitzungsvorlage auch schon belegt: Von den 472 geplanten Plätzen sind noch 15 frei, davon sieben in Waltershofen und drei Krippenplätze in der neuen Kinderkrippe des Inklusionskindergartens. Die Zahl der Betreuungsplätze habe sich in den vergangenen zehn Jahren von 275 auf 472 erhöht. Die Anmeldezahlen für das kommende Kindergartenjahr seien erneut höher als für das laufende Jahr 2018/2019, das mit 459 Kindergartenplätzen bereits ein Rekordjahr ist.

Auch die Gruppen insgesamt werden mehr: Künftig soll es 24 Gruppen geben, davon fünf als Krippengruppen für die Betreuung von Kleinkindern bis drei Jahre. In den vergangenen zehn Jahre habe sich die Anzahl der Gruppen laut Sitzungsvorlage von 13 auf 24 erhöht.

Die Kapazitäten der Einrichtungen in Kißlegg reichen auch bei gestiegenem Bedarf aus, heißt es in der Sitzungsvorlage weiter. Auch weil im Neubau des Kindergartens St. Monika ab dem kommenden Kindergartenjahr alle acht geplanten Gruppen fertig sein sollen: Fünf Kindergartengruppen, zwei KBZO-Schulkindergartengruppen sowie eine Inklusionskrippe. Zudem soll die Bibergruppe des „Bärtlekindergartens“ aus dem Kindergarten St. Hedwig ausgegliedert werden und einen eigenen Kindergarten bilden. Als Übergangslösung soll er im bald leerstehenden St.-Gallus-Kindergarten unterkommen.

Neben der Kinderbetreuung steht auch der Haushaltsplan für 2019 auf der Tagesordnung des Gemeinderats, zum ersten Mal nach dem neuen neuen kommunalen Haushalts- und Rechnungswesens. Außerdem spricht der Gemeinderat noch über den flächendeckenden Breitbandausbau. Auch die Teilnahme am Projekt „Kommunales Know-How für Nahost“, an dem sich schon fünf Gemeinden aus dem Allgäu beteiligen, wird besprochen.

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