In Kißlegg gibt es eine neue Lindenallee

In Kißlegg gibt es eine neue Lindenallee.
In Kißlegg gibt es eine neue Lindenallee. (Foto: Gemeinde)
Schwäbische Zeitung

Zwischen Kißlegg und Emmelhofen hat der Bauhof der Gemeinde entlang der Kreisstraße eine neue Lindenallee gepflanzt. Nun säumen 20 Bäume den Geh- und Radweg entlang der Kreisstraße und werten nicht nur das Landschaftsbild auf, sondern sorgen auch für ein gutes Klima, berichtet Bürgermeister Dieter Krattenmacher.

Im Vorfeld der neuen Allee mussten demnach eine Reihe von Aufgaben erledigt werden: Durch den erforderlichen Sicherheitsabstand zur Kreisstraße wurde die Allee zu einem privaten Gelände hin abgerückt. „Erfreulicherweise erteilte Eigentümerin Erna Brühl gerne ihr Einvernehmen“, so Krattenmacher. Auch die Planungen für die künftige Umgehung von Kißlegg sei berücksichtigt und eine „Pflanzlücke“ frei gelassen worden.

Spenden sichern Finanzierung

Die Finanzierung sei durch Spenden der Kißlegger Firma Pekana und des Landschaftserhaltungsverbandes Ravensburg ermöglicht worden. In dem Verband ist Krattenmacher geschäftsführender Vorsitzender. „Mir ist es ein Anliegen rund um das neue Baugebiet Tannenstock für eine gute Ortsrandeingrünung zu sorgen und damit auch ein paar neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu ermöglichen“, so der Bürgermeister weiter.

Weniger erfreut ist er laut Schreiben hingegen, dass einige der in den vergangenen Jahren in der freien Landschaft gepflanzten Solitärbäume offenbar mutwillig zerstört worden sind und immer wieder nachgepflanzt werden müssen. So sei unweit des Zeppelindenkmals bei Kißlegg-Fischreute in einer Weggabelung wiederholt ein Baum „geköpft“ worden.

Nachpflanzungen sind kostspieliges Ärgernis

Das Nachpflanzen der Bäume sei nicht nur ärgerlich, sondern auch kostspielig. „Alles in allem gerechnet entsteht hier jedes Mal ein Schaden von mehreren hundert Euro“, so Krattenmacher. Trotzdem müsse klar sein: „Wir brauchen mehr Bäume in der freien Landschaft, nicht nur weil sie schön ausschauen, sondern auch Zuflucht und Nahrung für Tiere und Pflanzen liefern und klimafördernd sind.“

So beabsichtigt die Gemeinde Kißlegg nach Angaben des Bürgermeisters, im Herbst 2021 wieder eine Baumsammelbestellung durchzuführen. Wer Solitärbäume in der freien Landschaft pflanze, dürfe dann auch mit einem höheren Zuschuss rechnen.

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