Die Themen Verkehr und Becherhalde brennen den Kißleggern unter den Nägeln

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 Vor dem Bürgergespräch am Dienstagabend führte Bürgermeister Dieter Krattenmacher durch das neue Schloss.
Vor dem Bürgergespräch am Dienstagabend führte Bürgermeister Dieter Krattenmacher durch das neue Schloss. (Foto: Paul Martin)
Paul Martin

Becherhalde: Feneberg und Fußwege kommen, Seniorenheim (noch) nicht

„Mit Feneberg sind inzwischen alle Verträge unterschrieben und die werden im Frühjahr anfangen zu bauen.“, vermeldete Bürgermeister Dieter Krattenmacher auf Nachfrage im Bürgergespräch. Das geplante Seniorenheim sei soweit noch nicht. Der Schultes berichtete: „Angesichts der steigenden Baupreise, rechnen die Investoren gerade kräftig.“ Erst wenn das Heim stehe, fahre die Gemeinde mit der Vergabe der letzten zwölf Bauplätze im Abschnitt Becherhalde II fort.

Die Fitnessgeräte für Senioren, die es seit einiger Zeit im neuen Wohngebiet gibt, sehen die Bürger mit gemischten Gefühlen. „Humbug“ und „für Senioren gefährlich“ nannte sie einer der Anwesenden. Ein anderer, berichtete: „Ich habe die Geräte ausprobiert und sie sind nicht schlecht.“ Krattenmacher gestand, dass sie im Moment noch mehr von Kindern, als von Senioren genutzt würden.

Probleme gibt es, so berichteten Bürger und Bürgermeister gleichermaßen, mit der Verbindung von Becherhalde und Ortskern für Fußgänger. Unter anderem auf Höhe der Apotheke. Dort sei der Gehweg zu schmal. „Die Diskussion um diese Stelle führe ich gerade mit dem Kreis. Dort sagt man, dass der Verkehr Priorität hat“, erklärte der Rathauschef im Zusammenhang damit, dass es sich dabei um eine Kreisstraße handelt. An anderen Stellen sollen Wege verändert oder neugeschaffen werden, „damit die Becherhalde keine Sackgasse mehr ist“, so Krattenmacher. Die Verwaltung werde dem Gemeinderat demnächst vorschlagen, eine neue Brücke über die Ach am Espanweg anstatt der bestehenden Holzbrücke zu bauen. Ebenfalls eine neue Brücke samt Fußweg soll zwischen Becherhalde und Löhlewegüber die Ach führen, wo derzeit von vielen ein Rohr als Überweg genutzt wird. (pama)

30 Bürger, drei Stunden, viele Fragen und Anregungen: Bei der Bürgerfragestunde im Neuen Schloss kamen die Kißlegger zu Wort.

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Becherhalde: Feneberg und Fußwege kommen, Seniorenheim (noch) nicht

„Mit Feneberg sind inzwischen alle Verträge unterschrieben und die werden im Frühjahr anfangen zu bauen.“, vermeldete Bürgermeister Dieter Krattenmacher auf Nachfrage im Bürgergespräch. Das geplante Seniorenheim sei soweit noch nicht. Der Schultes berichtete: „Angesichts der steigenden Baupreise, rechnen die Investoren gerade kräftig.“ Erst wenn das Heim stehe, fahre die Gemeinde mit der Vergabe der letzten zwölf Bauplätze im Abschnitt Becherhalde II fort.

Die Fitnessgeräte für Senioren, die es seit einiger Zeit im neuen Wohngebiet gibt, sehen die Bürger mit gemischten Gefühlen. „Humbug“ und „für Senioren gefährlich“ nannte sie einer der Anwesenden. Ein anderer, berichtete: „Ich habe die Geräte ausprobiert und sie sind nicht schlecht.“ Krattenmacher gestand, dass sie im Moment noch mehr von Kindern, als von Senioren genutzt würden.

Probleme gibt es, so berichteten Bürger und Bürgermeister gleichermaßen, mit der Verbindung von Becherhalde und Ortskern für Fußgänger. Unter anderem auf Höhe der Apotheke. Dort sei der Gehweg zu schmal. „Die Diskussion um diese Stelle führe ich gerade mit dem Kreis. Dort sagt man, dass der Verkehr Priorität hat“, erklärte der Rathauschef im Zusammenhang damit, dass es sich dabei um eine Kreisstraße handelt. An anderen Stellen sollen Wege verändert oder neugeschaffen werden, „damit die Becherhalde keine Sackgasse mehr ist“, so Krattenmacher. Die Verwaltung werde dem Gemeinderat demnächst vorschlagen, eine neue Brücke über die Ach am Espanweg anstatt der bestehenden Holzbrücke zu bauen. Ebenfalls eine neue Brücke samt Fußweg soll zwischen Becherhalde und Löhlewegüber die Ach führen, wo derzeit von vielen ein Rohr als Überweg genutzt wird. (pama)

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