51 Aussteller präsentieren sich in Kißlegg

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Paul Martin

Zeigen was der Ort drauf hat. Das hat sich der Verkehrs- und Gewerbeverein (VGV) für das vergangene Wochenende mit der Gewerbeschau vorgenommen und erreicht. Das Interesse bei der 10. Gewerbeschau war mit schätzungsweise rund 4500 Besuchern groß. Kein Wunder, dass VGV-Chefs am Sonntagabend hochzufrieden waren.

In der Mensa, der Sporthalle, dem Foyer der Werkrealschule, sowie auf den Pausenhöfen waren insgesamt 51 Aussteller vertreten. Darunter in überwiegender Mehrheit Kißlegger Firmen aber beispielswiese auch eine benachbarte Käserei, die ihre Milch bekanntlich auch bei Kißlegger Bauern bezieht. Oder auch das Wangener THW, das unter anderem seine Jugendabteilung beworben hat.

Von der örtlichen jungen Generation war die Jugendfeuerwehr vertreten, die Unfallübungen demonstriert hat. „Hierzu gab es große Resonanz.“, berichtete Katharina Beyersdorf vom VGV-Vorstand. Aber auch die Schüler, die unter der Woche Mensa, Sporthalle und dergleichen bevölkern, waren ins Messegeschehen miteinbezogen. Für Acht- bis Zehntklässler habe am Samstag sogar für ein paar Stunden Schulpflicht gegolten, wusste VGV-Vorstand Anton Frei. „Die meisten der Aussteller bieten Ausbildungsplätze.“ Aber auch beim Auf- und Abbau, sowie bei Essensausgaben waren die Schüler miteinbezogen. Die Zusammenarbeit mit Werkrealschule und Realschule laufe sehr gut.

Sehr gut fiel auch die Bilanz des VGV aus: „Der Wetterumschwung hat uns ganz klar in die Karten gespielt“, sagte Vorstandsmitglied Stefan Karrer. Karrer hatte das Wochenende zusammen mit seinen Vorstandskolleginnen Katharina Beyersdorf, Heidrun Kaufmann und –kollege Anton Frei geplant. Die letzte Gewerbeschau fand vor drei Jahren statt, nun wolle man aber wieder zurück zum Zwei-Jahres-Rhythmus. Das Rahmenprogramm hat sich kaum verändert.

Posten werden geräumt

„Bewährtes wurde beibehalten, Kleinigkeiten abgeändert“, brachte es Stefan Karrer auf den Punkt. Eine Änderung war zum Beispiel das verstärkt digitale Marketing. „Da haben wir von den Ausstellern die Rückmeldung bekommen, dass in diesem Jahr viele auswärtige Besucher da waren.“, so Katharina Beyersdorf. Es war die dritte Gewerbeschau der vier Vorstände und voraussichtlich die letzte, die sie in diesem Amt organisiert haben.

Alle vier wollen ihre Posten im Sommer räumen. Beyersdorf sagte über die Zukunft: „Wir haben noch keine Nachfolger, aber wir sind natürlich in Gesprächen, damit alles geregelt übergeben werden kann.“ Und mit Blick auf die Gewerbeschau: „Wir sind wirklich stolz, unsere sechs Jahre Vorstandschaft mit so einem Erfolg abschließen zu können.“

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