300 Starter sind beim Kißlegger Silvesterlauf dabei

Lesedauer: 3 Min
Haboubi und Fuchs gewinnen in Kißlegg
Haboubi und Fuchs gewinnen in Kißlegg (Foto: Fotos: Martin)
Paul Martin

Zum 49. Mal hat die SG Kißlegg ihren Silvesterlauf ausgerichtet. Insgesamt gingen 300 Männer, Frauen und auch viele Kinder und Jugendliche an den Start. Schnellste Läufer beim Hauptlauf der Erwachsenen waren Aimen Haboubi und Lisa Fuchs – beide vom SSV Ulm 1846.

Vor den Erwachsenen stellten 86 Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 15 Jahren ihr Können unter Beweis. Sie laufen je nach Alter eine oder zwei 600-Meter-Runden im Schlosspark. Herausgestochen ist hier der 15-jährige Kißlegger Oliver Schabka, der nach vier Minuten und 51 Sekunden im Ziel war. Er lief für die MTG Wangen und holte in seiner Altersklasse den ersten Platz.

Eine wesentlich größere Strecke, nämlich sieben Runden á circa 1000 Meter, hatten die Teilnehmer beim Hauptlauf vor sich. Sie kamen großen Teils nicht aus Kißlegg oder der direkten Umgebung, sondern beispielsweise aus dem Schussental, vom Bodensee oder auch aus Ulm oder Passau.

Das Feld der Läufer ging schnell weit auseinander. Schlussendlich kam Aimen Haboubi vom SSV Ulm zehn Sekunden vor seinem Teamkollege Fabian Konrad ins Ziel. Der 34-Jährige lief die sieben Runden in 23 Minuten und sieben Sekunden.

Bei den Damen war es Julia Gralki aus Wangen, die – nicht nur wegen ihres roten T-Shirts – auffiel. Lange sah es aus, als könnte die Wangenerin das Rennen für sich entscheiden. Gegen Ende hatte sich Lisa Fuchs vom SSV Ulm einen Vorsprung erlaufen, den die 18-jährige nicht mehr einholen konnte. Der erste Platz in ihrer Altersklasse war Gralki aber sicher.

Für Kißlegger gibt es Jahr für Jahr einen besonderen Anreiz beim Silvesterlauf mitzumachen: Der schnellste Kißlegger und die schnellste Kißleggerin bekommen je eine Familiensaisonkarte fürs Strandbad. In diesem Jahr gingen beide nach Waltershofen. Christof Briegel und Mirjam Stephan waren die schnellsten Einheimischen. Im Gesamteinlauf wurde Christof Briegel 13. bei den Herren, Mirjam Stephan landete bei den Damen auf dem 14. Platz.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen