Zweiter Science Slam: Wissen schaffen in zehn Minuten

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 Geballt-gespannte Wissenschaftsatmosphäre herrscht beim Isnyer Science Slam im großen Hörsaal der Naturwissenschaftlich-Techni
Geballt-gespannte Wissenschaftsatmosphäre herrscht beim Isnyer Science Slam im großen Hörsaal der Naturwissenschaftlich-Technischen Akademie NTA. (Foto: IMG/NTA)
Schwäbische Zeitung

Tickets für die Veranstaltung sind im Vorverkauf und an der Abendkasse für sechs Euro erhältlich. Vorverkauf im Büro für Tourismus, Unterer Grabenweg 18, unter Telefon 07562 / 975630 oder per E-Mail an info@isny-tourismus.de Nähere Informationen unter www.isny.de

Gehirnzellen aktivieren und zugleich die Lachmuskulatur trainieren: Das verspricht am Donnerstag, 11. Oktober, um 19 Uhr der zweite „Science Slam“ im großen Hörsaal der Naturwissenschaftlich Technischen Akademie Isny (NTA).

Fünf Wissenschaftler unterschiedlichster Fakultäten treten zum zweiten Mal nach 2017 zu einem Wortduell in den Ring, um das interessierte und wissensdurstige Publikum mit ihrem Forschungsthema zu überzeugen. „Wissenschaftler schaffen Wissen – und das auf möglichst verständliche und amüsante Weise“, heißt es in der Ankündigung.

Matthias Mader ist Physiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ludwig-Maximilian-Universität in München. Sein Vortrag trägt den Titel: „Unsichtbares sehen – wie man durchsichtige Nanoteilchen detektiert“. 2016 wurde er Süddeutscher Science Slam Meister in Ravensburg und deutscher Vizemeister.

Fabienne Pasternak ist angehende Soziologin. Sie beschäftigt sich in ihrem Beitrag mit dem Thema „Lesbische Sichtbarkeit: Das Hella-von-Sinnen-Anne-Will-Dilemma“. Neben ihrer Forschungsarbeit an der TU Darmstadt engagiert sich Pasternak als Queer- und Feminismus-Referentin und gibt Aufklärungskurse in Schulen.

Frauke Seeßelberg ist Physikerin und Doktorandin am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching bei München. In ihrer Doktorarbeit arbeitet sie mit der kältesten Materie, die überhaupt existiert, um die quantenmechanischen Eigenschaften von Atomen zu untersuchen. Ihr Vortragsthema lautet launig-vielversprechend: „Molekulare Partnervermittlung für Atome mit Niveau“.

Den neurowissenschaftlichen Grundlagen des freien Willens widmet sich Martin Weyrauch, sein Thema lautet: „Zeugnis und Glaubwürdigkeit“. Weyrauch ist Slam-Profi, er plant, organisiert und moderiert Poetry Slams in Hessen, ganz abseits der Wissenschaft.

Christoph Wiedmer schließlich ist Lebensmittelchemiker und Doktorand am Fraunhofer Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung. „Immer der Nase nach – wie Geruchsstoffe in Spielzeug nachgewiesen werden“ lautet sein Thema in der NTA in Isny. Über die Ergebnisse von Wiedmers Forschung wurde laut Ankündigung schon weltweit berichtet.

Tickets für die Veranstaltung sind im Vorverkauf und an der Abendkasse für sechs Euro erhältlich. Vorverkauf im Büro für Tourismus, Unterer Grabenweg 18, unter Telefon 07562 / 975630 oder per E-Mail an info@isny-tourismus.de Nähere Informationen unter www.isny.de

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