Zwei Damen sind die Stars bei den Zunftfeier-Ehrungen

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Die drei Isnyer Goldenen Meister, Anton Halder, Anneliese Maier und Alban Ohmayer (v. l.), umrahmt von Landrat Harald Sievers u
Die drei Isnyer Goldenen Meister, Anton Halder, Anneliese Maier und Alban Ohmayer (v. l.), umrahmt von Landrat Harald Sievers und Zunftmeister Karl Christ. (Foto: Tobias Schumacher)

Wenn unter den Geehrten der Zunftfeier am Montag überhaupt jemand herausgehoben werden sollte, dann sind dies zwei Damen: Monika Wägele, die für 40 Arbeitsjahre als Bedienung auf dem Kinder- und Heimatfest riesigen Beifall erhielt, und Anneliese Maier, die mit dem Goldenen Meisterbrief in der ländlichen hauswirtschaft geehrt wurde.

Zunftmeister Karl Christ überreichte Wägele einen Strauß und die verdiente Urkunde, eine solche auch Maier, vor allem aber das Mikrofon. Der Ehrenvorsitzenden der Landfrauen war es ein Anliegen, den im Zelt sitzenden „Verantwortlichen aus Politik und Schulen“ ins Stammbuch zu schreiben, sie mögen jungen Menschen „soziale Kompetenz zu vermitteln beim Umgang mit Energie, Wasser, Ernährung und bei der Müllvermeidung“.

Maier mahnte „zu einem sorgsamen Umgang mit der Natur und bedauerte, dass heute beispielsweise Kochen in der Schule nicht mehr gelehrt werde: „In der modernen Küche reichen Schere, Mikrowelle und ein großer Müllsack“, prangerte sie die Fast-Food-Mentalität unter großem Beifall an. Dabei besage das Sprichwort, dass Liebe durch den Magen gehe, und sie sei überzeugt, dass gutes Kochen so manche Ehescheidung verhindern hülfe.

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