Werkhaus und „Kaffeebohne“ öffnen wieder

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Erste Eindrücke aus dem umgestalteten Werkhaus.
Erste Eindrücke aus dem umgestalteten Werkhaus. (Foto: Stephanuswerk Isny)
Schwäbische Zeitung

Nach einer sechswöchigen Umbauphase wird das Werkhaus des Stephanuswerks am Freitag, 13. April, wiedereröffnet – und die „Kaffeebohne am Obertor“ zieht mit ein, jetzt allerdings an der Maierhöfener Straße. Das Stephanuswerk vereint damit zwei Integrationsprojekte unter einem Dach. Die Angebote und Produkte der Kaffeebohne seien im „neuen“ Ladenlokal auch weiterhin in gewohnter Qualität erhältlich, auch die „Gläserne Produktion“ des Werkhauses bleibe unter dem neuen Konzept erhalten, heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung.

Die örtliche Zusammenführung von Kaffeebohne und Werkhaus auf dem Gelände des Stephanuswerks sei „ein konsequenter Schritt gewesen, da damit ideale Arbeitsbedingungen für Menschen mit Behinderung aufgrund der Barrierefreiheit des Gebäudes vorhanden sind, die in den Gegebenheiten in der Obertorstraße nicht umsetzbar waren“, heißt es weiter. Nach wie vor liege der Aufgabenschwerpunkt darin, Menschen mit Handicap am normalen Lebens- und Arbeitsalltag teilhaben zu lassen.

Erlebbar bleibe weiterhin das Entstehen der Produkte, die im Ladenlokal an einzelnen Arbeitsplätzen hergestellt werden. Neu sind noch mehr einladende Sitzmöglichkeiten, um auch wie bisher die kulinarischen Angebote der früheren Kaffeebohne in der Innenstadt – Kaffee, Tee, selbstgemachte Kuchen oder kleine Snacks – in einem neu gestalteten Ambiente zu genießen. In Planung sei außerdem eine erweiterte Bewirtung auf einer großzügigen Terrasse an der Südseite des Werkhauses noch in diesem Sommer.

Eine Schale aus der Lieblingsplatte herstellen

Zum Eröffnungstag am morgigen Freitag, 13. April, ab 13 Uhr kündigt das Werkshaus für Gäste „die eine oder andere süße Überraschung“ an. Als besondere Aktion können Besucher ihre „Lieblingsschallplatte“ mitbringen und miterleben, wie daraus eine ganz individuelle Schale produziert wird, die sie dann kostenlos mit nach Hause nehmen können. Dazu stehen Mitarbeiter und Beschäftigte beider Einrichtungen Rede und Antwort, um die Philosophie der „Upcycling“-Produktion zu erläutern und zu präsentieren.

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