„Waldschanz-Spielplatz“ offiziell eingeweiht

 Bürgermeister Rainer Magenreuter durchschneidet gemeinsam mit Kindern das Band. Rechts im Bild Otto Ziegler und Erika Stehling.
Bürgermeister Rainer Magenreuter durchschneidet gemeinsam mit Kindern das Band. Rechts im Bild Otto Ziegler und Erika Stehling. (Foto: Stadt Isny)
Schwäbische Zeitung

Der neue Spielplatz am Wohngebiet Lohbauerstraße ist einer der größten der Stadt Isny – und der mit der wohl schönsten Aussicht. Nun wurde er offiziell eingeweiht, teilt die Stadtverwaltung mit.

Gespielt werde hier schon den ganzen Sommer, aber nun habe sich auch ein Termin für die offizielle Übergabe gefunden. Otto Ziegler, den Bürgermeister Rainer Magenreuter scherzhaft zum „Quartiersbürgermeister“ erklärte, hatte Eltern und Kinder dazu eingeladen. „Es ist ein wunderschöner Platz, der Treffpunkt für alle sein kann“, sagte Ziegler. Hier solle niemand am Rand stehen, hier sollten alle miteinander spielen, fasste er den Gedanken der Inklusion zusammen und betonte: „Die Stadt hat beste Voraussetzungen dafür geschaffen.“ Unter anderem gibt es ein Spielgerät, ein Armfahrrad, das auch für Menschen mit Rollstuhl geeignet ist.

Verschiedene Gruppen haben Ideen eingebracht

Bürgermeister Magenreuter dankte allen Mitwirkenden, insbesondere der Müttergruppe aus dem Quartier, die sich eingebracht hatte, und bei Bauamtschefin Alexandra Haug aus dem Rathaus. Der Spielplatz sei an der höchsten Stelle des Wohngebiets und damit in bester Lage und mit tollen Ausblicken. „Ich kenne viele, die hier wohnen und sich wohlfühlen, der Spielplatz trägt dazu bei.“

Anwohnerin Erika Stehling bestätigte, dass sich Familien hier wohlfühlten, der Spielplatz ergänze das Angebot rund um das Wohngebiet mit Familienspielwiese, Wasserspielplatz und Bike-Park. Sie dankte im Namen der Müttergruppe dafür, dass sie ihre Ideen mit einbringen konnten und insbesondere Alexandra Haug, die sich viel Zeit genommen und dafür gesorgt habe, dass die Ideen verwirklicht wurden.

Den Namen „Waldschanz-Spielplatz“ hätten die Kinder ausgesucht, berichtete Stehling – immerhin liegt er auf dem ehemaligen Auslauf der einstigen Skisprungschanze an der Felderhalde. Magenreuter dankte abschließend dem Gemeinderat, der eine Investition von 50 000 Euro für Spielgeräte und etwa 25 000 Euro für Bauhofleistungen beschlossen hatte.

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