VDK Isny feiert 70. Jubiläum

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Schwäbische Zeitung

Sein 70-jähriges Bestehen feiert der Verband der Körperbehinderten, Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands (VDK) Isny am Sonntag, 4. November, im Kurhaus. Der Ortsverband erwartet neben dem Bürgermeister der Stadt Isny, den VDK Vorsitzenden des Bezirksverbandes Südwürttemberg-Hohenzollern, Jürgen Neumeister, den Ehrenvorsitzenden des VDK Kreisverbandes, Hans-Peter Gianmoena, sowie weitere Vorsitzende aus den umliegenden Ortsverbänden, heißt es in der Ankündigung.

Die Feier am Sonntag wird musikalisch begleitet von der Musikschule Mulach. Ein Programmhöhepunkt neben den Grußworten des Bürgermeisters und des Vorsitzenden des Bezirksverbandes ist laut Mitteilung die Darbietung der Rollstuhltanzgruppe im Stephanuswerk unter der Leitung von Doris Strebel und Monika Hengge-Ahr. Die Vorsitzende Hannelore Sieling wird einen Rückblick auf das Gründungsjahr 1948 halten und über die weitere Entwicklung des Ortsverbandes bis zum heutigen Tag berichten.

Laut Pressemitteilung geht aus der Chronik des Ortsverbandes Isny im heutigen Sozialverband VDK hervor, dass am 28. Oktober 1948 eine Zusammenkunft Betroffener des „Ortsverbandes der Körperbehinderten, Hinterbliebene und Arbeitsinvaliden für Isny und Umland“ als Gründungsversammlung stattfand. Die französische Besatzungsmacht hatte verfügt, dass der Begriff „Krieg“ nicht vorkommen darf. Doch bereits 1950 änderte sich das, der „Verband der Körperbehinderten, Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands e. V.“, der VDK, war gegründet.

Der Ortsverband Isny ist einer der 26 Ortsverbände im Kreisverband Ravensburg mit rund 260 Mitgliedern. Mit Zusammenkünften, Vorträgen und Ausflügen ergänzt er das Beratungsangebot, heißt es in der Pressemitteilung.

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