Ultraläufer Zaminer trotzt den hohen Temperaturen

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 Sven Zaminer vom TV Isny zeigte beim Ultramarathon im Allgäu eine starke Leistung.
Sven Zaminer vom TV Isny zeigte beim Ultramarathon im Allgäu eine starke Leistung. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Die Läufer des TV Isny können auf ein erfolgreiches Wochenende zurückblicken. Sven Zaminer startete erfolgreich beim Allgäu-Panorama-Ultramarathon. Die Allgäu-Panorama–Läufe umfassen inzwischen ein breites Angebot verschiedener Strecken mit Start und Ziel in Sonthofen. Der wachsende Teilnehmerzuspruch zeigt, dass die Veranstalter mit ihrem Konzept richtig liegen.

Sven Zaminer vom TV Isny hatte als Saisonhöhepunkt die Ultradistanz gewählt, die mit rund 70 Kilometern und 3100 Höhenmetern bergauf und bergab eine besondere Herausforderung darstellt. Nachdem zunächst die bekannte Hörnerkette bewältigt werden musste, folgte ein weiterer Übergang ins Kleinwalsertal, danach der Auf- und Abstieg über das Söllereck nach Oberstdorf, von wo aus der kräftezehrende lange Anstieg auf den Sonnenkopf auf der anderen Seite des Illertales erfolgte. Dann ging es weiter ins Ziel in Sonthofen.

Das beim Start rund 290 Läufer starke Feld wurde – wie bei Ultraläufen üblich – im Laufe des Rennens etwas kleiner. Immerhin 250 Läufer kamen aber ins Ziel – trotz der laut Mitteilung hohen Temperaturen. Sven Zaminer hielt beim Rennen ein gleichmäßiges Tempo, machte gegen Ende noch Plätze gut und landete schließlich nach 10:43,34 Stunden auf dem 134. Platz im Gesamtfeld und Platz 18 in seiner gut besetzten Altersklasse.

Zwei Läufer des TV Isny entschieden sich für den noch relativ neuen Hörnerlauf, der eigentlich über die klassische Hörnerkette verläuft und schließlich in Grasgehren am Riedberger Horn nach 18 Kilometern und 1200 Höhenmetern endet. Klaus Briechle, der sich bereits die ganze Saison in einer starken Verfassung zeigte, kam als 18. des 350 Läufer starken Feldes nach 1:47,46 Stunden ins Ziel. Damit siegte er in seiner Altersklasse. Carlo Riolo, der später in die Saison startete, fügte seiner makellosen Bilanz einen weiteren Klassensieg hinzu und kam nach 2:00,12 Stunden als 44. des Gesamtfeldes ins Ziel.

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