TV Isny – ein Garant für Lebensqualität

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 Vereinsleitung, Kassenprüfer und geehrte Mitglieder (von links): Hansjörg Hübner, Moni Mandl, Iris Huber, Hansjörg Gruber, Dori
Vereinsleitung, Kassenprüfer und geehrte Mitglieder (von links): Hansjörg Hübner, Moni Mandl, Iris Huber, Hansjörg Gruber, Doris Thaler, Markus Metzler und Paula Geiger. (Foto: Walter Schmid)
Walter Schmid

Knapp 50 Mitglieder des TV Isny haben sich am Freitagabend im Foyer des Gymnasiums zur Jahreshauptversammlung getroffen.

Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Grundsatzrede des Vorsitzenden Hansjörg Hübner, in der an erster Stelle das Gedenken an Fritz Boneberger, einen der Väter des TV Isny, „einer der wahnsinnig viel geleistet hat“, stand. Ebenso wie Ferdinand Schelling, der als Lehrer in der Schule „ein Grundlagenarbeiter“ war. Es sei wertvoll, wichtig, geradezu wunderbar, Mitglied dieses Vereins zu sein, so der Vorsitzende, „denn Vereine leisten für die Lebensqualität einen wichtigen Beitrag und sind damit auch für eine Kommune ein bedeutender Standortfaktor.“ Sportvereine seien der nichtstaatliche Kinder- und Jugendbetreuer. Andererseits seien auch viele Aktivitäten der Vereine ohne kommunale Unterstützung gar nicht machbar: „Sportvereine und Kommunen brauchen einander.“

Dass der TV Isny als Mehrspartenverein seit fast 175 Jahren ein wachsendes, dynamisches und buntes Leben für alle Altersgruppen von den Zweijährigen bis zu den über 80-Jährigen zeigt, machten die Berichte aus zehn Abteilungen deutlich. Mit einer kurzen Power-Point-Präsentation wurden Zahlen und Entwicklungen des Vereins dargestellt. 2018 zeichnete sich demnach durch einen Mitgliederzuwachs von 89 Personen auf insgesamt 1171 Mitgliedern aus, mit dem Altersschwerpunkt bei den 11- bis 21-Jährigen und einer durchschnittlichen Verweildauer im Verein von elf Jahren. Hübner gab auch einen kurzen Einblick in das TV-Kursangebot: Gesundheit, Sport, Yoga, Mamafitnes, Rope skipping – insgesamt 31 Kurse die auch für Nichtmitglieder offen sind und die über die Geschäftsstelle abgewickelt werden. Immer wieder lobte Hübner auch die beiden „Geschäftsstellen-Feen“ Gudrun Geiger und Alexandra Illig. „Ohne die beiden ginge gar nichts. Sie sind die heimliche Vereinsführung.“

Folgende Abteilungen stellten in kurzen Berichten ihre Aktivitäten vor: Volleyball (Bericht von Eric Schopfer), Basketball (Ralph Hoffmann), Budo zur Selbstverteidigung (Isabelle Dinser), Tischtennis (Berthold Mösle), Triathlon (Tina Zähringer), Badminton (Ruth und Michael Röttig), Turnen für Erwachsene (Gudrun Geiger), Turnen für Kinder (Alexandra Illig) und Handball (Markus Metzler), „von den Pamperbombers bis zur A-Jugend mit 1000 Trainingsstunden und 600 Spielen“. Beim Handball wurden die Talente Mia Kernatsch, Saskia Fuchs und Charlotte Kurringer hervorgehoben. Bei der Leichtathletik (Monika Mandl) würden sich unter den rund 140 Aktiven herausragende Talente entwickeln: Paula Hermle und Lilian Albinger. Eingeladen wurde außerdem zum „Sportabzeichen“ am 5. Juli und am 13. September, bei dem jedermann mitmachen kann.

Peter Clement würdigte im Auftrag des Bürgermeisters und des Gemeinderates die vorbildliche Arbeit des Vereins. „Ein vielseitiges, soziales und kameradschaftliches Miteinander mit einem Plus für die körperliche und psychische Gesundheit.“ Clement leitete auch die Wahlen, die keine personellen Veränderungen mit sich brachten.

Geehrt wurden mit der Goldenen Ehrennadel: Monika Mandl für 25-jährige Mitgliedschaft und 20-jährige Organisation der Leichtathletikabteilung. Iris Huber mit Gold für 20-jährige Mitgliedschaft und als Übungsleiterin der Abteilung Turnen für Kinder. Doris Thaler mit Gold für 20-jährige Mitgliedschaft und ihr Engagement als Übungsleiterin Turnen.

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