Turblente Szenen mit schwedischen Gardinen

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Schwäbische Zeitung

Wie vielfältig Freiheit definiert werden kann, zeigt der Theaterverein Rohrdorf mit der diesjährigen Komödie „Freig’sperrt“ von Martin Stelzer über das Leben zwischen Zelle und Gefängnisküche, zwischen „schrecklicher Freiheit und Schutz hinter Gittern“.

Zum Inhalt laut Pressemitteilung: Die Insassen Vitus Loimsieder und Furtner sitzen nun schon drei Jahre gemeinsam in einer Zelle und haben sich mit ihrem recht langweiligen Gefängnisalltag arrangiert. Etwas Abwechslung bringt höchstens die adrette Gefängnisärztin oder die Frage: „Was gibt’s heute zu essen?“ Turbulent wird’s, als ein „Neuer“ einsitzen muss. Der feine Pinkel will sich einfach nicht mit den örtlichen Gegebenheiten abfinden und verlegt kurzerhand seinen Hausstand samt Personal ins Gefängnis. Oberaufseher Karl-Maria-Zapf hat mit dem faulen Robert Rost und dem sonderbaren Herbert Düserl seine liebe Mühe, die Situation einigermaßen im Griff zu behalten, bis zu guter Letzt alle ihre eigene persönliche Freiheit gefunden haben.

Die Spieltage des Stücks sind am 26., 27 und 28. Dezember sowie am 1., 3. und 5. Januar 2020 jeweils um 20 Uhr. Am 29. Dezember gibt es wieder eine familienfreundliche Vorstellung um 18 Uhr. Und der beliebte Seniorennachmittag findet am 3. Januar um 14 Uhr statt. Der Eintritt der Premierenvorstellung geht an die Feuerwehr, DRK Isny und der Bergwacht Isny.

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