Staatliche Zulassung der NTA als Fachhochschule in Isny wird verlängert

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Am 17. März ist Tag der offenen Tür an der NTA in Isny, für die das Wissenschaftsministerium in Stuttgart die staatliche Zulass
Am 17. März ist Tag der offenen Tür an der NTA in Isny, für die das Wissenschaftsministerium in Stuttgart die staatliche Zulassung als Fachhochschule nun verlängern wird. (Foto: nta)
Schwäbische Zeitung

Der Fortbestand der Naturwissenschaftlich-Technischen Akademie (NTA) scheint gesichert, Isny bleibt Fachhochschul-Standort: Am frühen Mittwochabend, 14. März, erklärte Petra Krebs, Landtagsabgeordnete von „Bündnis 90/Die Grünen“, gegenüber der Isnyer SZ-Redaktion, dass Theresia Bauer, ihre Parteikollegin und Wissenschaftsministerin, in der kommenden Woche ein entsprechendes Schreiben allen Verantwortlichen zustellen wird. Inhalt: Die staatliche Zulassung der NTA als Fachhochschule wird verlängert. „Das ist mit diversen Auflagen verbunden und wird noch verifiziert“, fügte Krebs hinzu.

Wegen dem drohenden Entzug hatte die NTA 2017 keine Fachhochschulstudenten aufnehmen können, 2018 drohte das gleiche Szenario – mit entsprechenden finanziellen Verlusten. Am Mittwochvormittag stieg im Isnyer Kurhaus die jährliche Job-Börse der NTA (Bericht folgt), dort war die erfreuliche Nachricht aus Stuttgart noch nicht bekannt.

Nach SZ-Informationen steigt ein Finanzinvestor bei der NTA mit ein. Wer dies sein wird, darüber halten sich alle Beteiligten bislang noch bedeckt. Denn erst, wenn die ministeriellen Auflagen im Detail bekannt sind, kann der Investor prüfen, ob sich ein Einstieg in Isny überhaupt lohnt. „Es war Ansage vom Ministerium, dass sich die NTA finanziell auf gesunde Beine stellen muss“, erinnerte Krebs am Abend, wollte aber optimistisch festhalten: „Die Arbeit hat sich gelohnt, wir haben Lösungen gefunden.“

In einer ersten Reaktion überrascht darüber, dass seine grüne Parlamentskollegin vom Ministerium das „Go“ für den Gang an die Öffentlichkeit bekommen hatte, zeigte sich am Mittwochabend Raimund Haser, Landtagsabgeordneter der CDU, als ihn die SZ-Redaktion um eine erste Stellungnahme bat. Um umgehend zu betonen, wie sehr der ehemalige NTA-Geschäftsführer Niels Helle-Meyer zusammen mit Wolfgang Brunner, Vorsitzender des NTA-Stiftungsrates, und Isnys Bürgermeister Rainer Magenreuter um den Erhalt der Fachhochschule gekämpft haben. „Das war ganz großes Kino und nicht selbstverständlich – denn es ist kein Geheimnis, dass viele die NTA lieber zu als offen gesehen hätten“, sagte Haser gegenüber der SZ.

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