„Pop & Poesie“ am Sonntag in Isny

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 Diesen Sonntag erklingt zum letzten Mal 2019 „Pop und Poesie – und zwischen den Zeilen Gott“ in St. Maria in Isny.
Diesen Sonntag erklingt zum letzten Mal 2019 „Pop und Poesie – und zwischen den Zeilen Gott“ in St. Maria in Isny. (Foto: Sven Baetz)

Nach drei Konzerten „Pop & Poesie – und zwischen den Zeilen Gott“ mit rund 2000 Besuchern in drei Städten in diesem Jahr wollen die Musiker noch einmal alles geben für den guten Zweck: Diesen Sonntag, 3. November, um 19 Uhr laden Initiatorin Stephanie Bauer aus Eisenharz und ihre Freunde zum letzten der vier Auftritte 2019 in die Kirche St. Maria in Isny ein.

„Nach dem grandiosen Einstieg in die Konzertreihe im Februar soll unser Konzert in Isny denjenigen noch eine Chance geben, die im Februar nicht mehr in die Kirche gekommen sind – sie war zum Bersten voll“, schreibt Bauer in ihrer Ankündigung. Mit ihren fast 30 Mitmusikern präsentiert sie Songs von Silbermond, Pink, Herbert Grönemeyer, Michael Jackson und anderen in stimmungsvoller Beleuchtung.

Doch was sich nach einem Rockkonzert anhört, ist die Fortführung einer Benefizreihe, die seit 2017 in Kirchen im Allgäu und in Oberschwaben viele Menschen bewegt hat. Der Eintritt ist frei, Spenden unterstützen das philippinische Kinderdorf „Mariphil“.

Schirmherrin ist Gerlinde Kretschmann, die Gattin des baden-württembergischen Ministerpräsidenten, die zuletzt am 13. Oktober in Ravensburg das „stimmige Konzept“ gelobt hat. Im Pressetext wird sie wie folgt zitiert: „Diese Konzerte sind etwas Besonderes, man kann die Liebe der Musiker zu dem Projekt spüren, in der Art habe ich so etwas noch nicht gesehen.“

Durch den Sonntagabend in St. Maria in Isny führen, ganz im Geiste der Ökumene, der evangelische Pfarrer Stefan Ziegler und Jochen Rimmele, Diakon der katholischen Seelsorgeeinheit in der Stadt, der mit Stephanie Bauer die Konzertreihe geplant hat, als er noch in Argenbühl wirkte.

„Beim letzten Mal waren so viele Menschen da, dass leider nicht alle in die Kirche gekommen sind. Für diese Besucher wollen wir gerne nochmals die Möglichkeit schaffen, einen Abend zwischen Pop und Gott mit uns zu erleben“, kündigt die Eisenharzerin Bauer an.

Die zehnköpfige Band und ein eigens für das Projekt gegründeter Chor wollen eine Brücke bauen zwischen Pop, Rock, Glaube, Poesie und Gott. Videos, Bilder und Textübersetzungen erklären den Besuchern die Gedanken hinter der Songauswahl für den stimmgewaltigen Auftritt. „Wir wollen, dass alle die Texte verstehen und teilhaben können“, erklärt Stephanie Bauer, die unter anderem als Hochzeitssängerin und in der musikalischen Früherziehung arbeitet und „Mariphil“ als Spendenprojekt ausgewählt hat.

„Ich habe drei Kinder und bin unfassbar dankbar, dass es ihnen so gut geht und sie in einer friedvollen Umgebung sicher aufwachsen können. Auf den Philippinen kämpfen jeden Tag 250 000 Kinder ums Überleben. Wir wollen wenigstens versuchen, ein bisschen von unserem Glück zu teilen und freuen uns, wenn uns die Konzertbesucher mit einer freiwilligen Spende unterstützen.“

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