Pflegeberaterin stellt sich in Großholzleute vor

Sabine Bracciale vom Pflegestützpunkt Ravensburg informierte über ihre Beratungstätigkeit in ihrem Zuständigkeitsbereich, zu dem
Sabine Bracciale vom Pflegestützpunkt Ravensburg informierte über ihre Beratungstätigkeit in ihrem Zuständigkeitsbereich, zu dem auch die Region Großholzleute gehört. (Foto: Walter Schmid)
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Der Großholzleuter Ortschaftsrat hat sich kürzlich mit dem Thema Pflegeberatung beschäftigt. Ortsvorsteher Rainer Leuchtle ist es ein Anliegen, dass „seine“ Ortschaft mit den zahlreichen Weilern, am östlichen Rand des Landkreises gelegen, bei der Pflegeberatung, medizinischer Versorgung und Sozialleistungen nicht abgehängt ist.

Um eine persönliche Beziehung und Vertrauen zum für die Region zuständigen Pflegestützpunkt Leutkirch herzustellen, hat der Ortsvorsteher die zuständige Fachberaterin, Sabine Bracciale, in die öffentliche Sitzung eingeladen. Bracciale stellte ihren Werdegang mit Qualifizierung vor und meinte, dass sie in Isny keine ganz Unbekannte sei, denn sie habe einige Jahre im Altenhilfezentrum St. Elisabeth gearbeitet.

Mit fünf Pflegestützpunkten im Landkreis seien die Zuhause-Leben-Stellen der Caritas seit 1. Januar abgelöst worden. Zum Leutkircher Zuständigkeitsbereich gehören die Gemeinden Aichstetten, Aitrach, Argenbühl und Isny. Sie habe zwar offizielle Sprechzeiten in Leutkirch in der Ottmannshofer Str. 44, aber sie besuche die Ratsuchenden auch gerne zu Hause, denn im Wohnumfeld vor Ort könne man noch besser den aktuellen Bedarf erfassen, vor allem auch vorausschauend.

Jede Beratung sei vertraulich, kostenfrei, neutral und unabhängig. „Ich bin niemanden gegenüber verpflichtet, nur demjenigen der gerade Unterstützung benötigt.“ Durch einen Unfall, eine Krankheit oder aufgrund hohen Alters, können Kinder, Partner oder Eltern in eine Situation kommen, in der ambulante oder stationäre Pflege erforderlich wird. Dann sei kompetente Beratung und Unterstützung beim Finden der richtigen Angebote und Hilfen oft das Gebot der Stunde.

Auch das alters- oder behindertengerechte Wohnen gehöre dazu, zudem die Aufklärung über die Kostenträger für medizinische und pflegerische soziale Leistungen, informierte Sabine Bracciale. Der Ortsvorsteher ergänzte, dass er sich gut vorstellen könne, Bracciale zu einer offenen Informationsveranstaltung einzuladen, um sie kennenzulernen.

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