Partystimmung unter riesigen „Schneebällen“

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 Die wie Schneebälle von der Decke hängenden weißen Lampions begeisterten die Gäste.
Die wie Schneebälle von der Decke hängenden weißen Lampions begeisterten die Gäste. (Foto: Tanja Kulmus)
WSV und Tanja Kulmus

Der Wintersportverein Isny (WSV) hat mit seiner Saisoneröffnungsparty am Samstag im Kurhaus die Wintersaison eröffnet. Über Monate hinweg machte sich das sechsköpfige Organisationsteam Gedanken, die traditionelle, eher gediegene Ball-Veranstaltung zu „verjüngen“, um damit ein gemischtes Publikum anzuziehen.

Es galt, die die passende Mischung hinsichtlich Musik und richtiger Programmlänge zu treffen – ein Balanceakt, der mit der Little Weiler Band gelungen ist. Unterhaltungs- und Begleitmusik sowie aktuelle Hits und Klassiker sorgten für Gelegenheit zum Standardtanz und in der zweiten Abendhälfte für ausgelassene Partystimmung und eine nahezu lückenlos gefüllte Tanzfläche. Auch bei der Deko wurde voller Einsatz gezeigt. „Mit der Hebebühne haben wir die Lampions an der Decke befestigt“, erklärte Britta Bauer lachend. Die wie Schneebälle von der Decke hängenden weißen Lampions und die geschmackvoll in den Vereinsfarben gewählte Tisch- und Saaldekoration begeisterten die Gäste bereits beim Eintreten.

Knackige Begrüßungsrede

Cassandra Kremer führte souverän durch das stark verkürzte Programm. Vereinsvorstand Tom Maus bildete mit einer knackigen Begrüßungsrede den Anfang und hob besonders Sponsoren hervor, die den Verein schon seit Jahren großzügig unterstützen. Die Sportlerjugend zeigte sich in Dirndl und Lederhose und ließ beim Tanz Oktoberfeststimmung aufkommen. Das mit dem „Flashmob“ musste allerdings nochmal geübt werden.

„Weshalb sollen wir einen externen Darbieter als Showact engagieren, wenn wir doch drei erfolgreiche Sportler im Verein haben“, eröffnete Kremer den Auftritt von Amelie Hofmann, Agnes Reisch und Friedrich Moch. Sympathisch, authentisch und unterhaltsam beantworteten die drei im Interview mit Jan Lenz Fragen zu ihren sportlichen Erfolgen und wie sie mit viel Spaß die Wettkämpfe bestreiten. Dabei verrieten sie, was sie weiter auf dem Boden bleiben lässt: „Mir sind halt guat erzoge“, waren sie sich einig.

Schmunzeln im Publikum

Ihre Beispiele sorgten für mehr als nur Schmunzeln im Publikum. So treibt die dieses Jahr im Weltcup startende Skispringerin Agnes Reisch „au mol die Schumpa“ im heimischen Betrieb. Eine der besten Nachwuchs-Langläuferinnen, Amelie Hofmann, hilft selbstverständlich in der familienbetriebenen Gastronomie mit, und Friedrich Moch, bester Nachwuchslangläufer und Jugendsportler des Jahres, wäscht daheim selbst seine Wäsche.

Die Ziehung der Hauptpreise bei der Tombola sorgte im Publikum für so manchen Jubelschrei und Applaus. Mehr als 60 Preise vom Baumschneidekurs über einen 200-Euro-Gutschein einer Autoreparaturwerkstatt bis hin zum Rundflug sind zuvor großzügig von Isnyer Firmen gespendet worden. Eine ausgelassene Partystimmung mit fetziger Musik und äußerst tanzwilligen Gästen jeden Alters herrschte ab 22.30 Uhr.

„Wir denken, wir haben eine gute Mischung hinbekommen. So lange war die Tanzfläche und Bar schon seit Jahren nicht mehr gefüllt“, meinten die Organisatoren zufrieden auf den Abend blickend.

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